
Hallo ihr Lieben! 🙂
Ich habe es fast geschafft. Ich muss noch bis einschließlich Mittwoch arbeiten, dann habe ich Urlaub. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie dringend ich den brauche. Ich bin wirklich völlig urlaubsreif. Zum Glück hatte ich noch ein paar Urlaubstage übrig und kann deshalb weit vor Heiligabend in meine wohlverdiente Weihnachtspause starten. Und die ist sogar ziemlich lang, weil in der Agentur zwischen den Feiertagen prinzipiell nicht gearbeitet wird. Da wir planen, Silvester in der brandenburgischen Einöde zu verbringen und erst am 02.01.2022 zurückkommen, habe ich mir außerdem den 03.01. auch noch Urlaub genommen. Dadurch habe ich mehr als zwei Wochen am Stück frei!
Ich hoffe, dass ihr auch bald in den Weihnachtsurlaub starten könnt, obwohl die Feiertage dieses Jahr so Arbeitnehmer_innen-unfreundlich fallen. Lasst mal hören, wie lange ihr noch durchhalten müsst. 🙂
Nächste Woche werde ich Montagsfrage dadurch sicher später als sonst beantworten, heute ist aber noch alles normal. Schauen wir mal, was Sophia von Wordworld wissen möchte.
Trackt ihr euren Leseverlauf?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Buchblogger_innen gibt, die ohne Tracking den Überblick behalten können. Wenn man über die Bücher schreiben will, die man gelesen hat, muss man doch irgendwie festhalten, welche das waren und was man davon hielt. Es sei denn, man fängt das nächste Buch erst an, wenn das letzte fertig rezensiert ist. Macht das irgendjemand? Erscheint mir eher wie ein Mythos. 😉
Es ist meinem Lese- und Blogalltag absolut notwendig, dass ich notiere, was ich wann lese. Sonst würde hier das komplette Chaos ausbrechen. Das beginnt damit, dass ich für jede aktuelle Lektüre eintrage, wann ich sie begonnen und beendet habe, abgeschlossene Bücher bewerte, Notizen für meine Rezensionen anfertige und endet damit, dass ich meine Rezensionen auf verschiedenen Plattformen teile. Dadurch kann ich hervorragend nachvollziehen, welches Buch ich wann gelesen habe, wie meine Meinung nach der Lektüre aussah und wie lange ich für wie viele Seiten gebraucht habe. Zusätzlich verfolge ich gern, wann ich ein Buch meiner Wunschliste hinzugefügt und gekauft habe. Das ist nicht überlebenswichtig, aber es interessiert mich einfach, wie viel Zeit zwischen entdecken, kaufen und lesen liegt. Diese Daten helfen mir, mein Leseverhalten besser einzuschätzen.
Mein Hilfsmittel der Wahl ist dafür ebenfalls bevorzugt Goodreads. Abgesehen davon, dass ich die Community schätze, kann ich dort kategorisieren, sortieren und alle Informationen über ein Buch sammeln. Die Plattform ist meine Hauptquelle und fungiert als zuverlässige, stetig erreichbare Datenbank. Ich nutze sie als digitale Bibliothek, weil meine physische Version mittlerweile viel zu umfangreich dafür ist. Wenn ich ein Buch zum Beispiel vor acht Jahren gekauft habe, weiß ich vielleicht gar nicht mehr, dass es auf meinem SuB liegt – aber Goodreads weiß es.
Daneben führe ich ein digitales sowie haptisches Notizbuch, in dem ich meine Gedanken für Rezensionen festhalte. Die digitale Version ist noch vergleichsweise neu; ich musste sie einführen, weil ich durch Arbeit und Privatleben nicht mehr damit hinterhergekommen bin, sofort für jedes ausgelesene Buch händisch Notizen zu schreiben. Das hat damit zu tun, dass ich mich in meinem physischen Notzbuch auch künstlerisch auslebe und Illustrationen anfertige. Das kostet jede Menge Zeit – Zeit, die ich häufig nicht habe. Aktueller ist damit mein digitales Notizbuch, schöner ist hingegen das physische und das nutze ich für das Verfassen von Rezensionen auch deutlich lieber.
Ohne das gewissenhafte Nachverfolgen meines Leseverhaltens würde ich sehr schnell den Überblick verlieren und wäre nicht fähig, Rezensionen zu schreiben, geschweige denn einen Jahresrückblick. Das Tracking hilft mir aber auch, mich zu beobachten und Schlussfolgerungen darüber zu entwickeln, wie es mir geht, denn das Lesen ist dafür ein verlässlicher Indikator. Ähnlich wie bei Sophia geht es bei mir dabei also nicht um Selbstoptimierung. Für mich ist es ein Weg zur Selbstliebe, weil ich dadurch besser anerkennen kann, was bei mir los ist. Die Daten lügen nicht, sie zeigen mir ehrlich, ob ich es gerade schwer habe oder nicht.
Begleitet ihr euer Leseverhalten mit Daten und Statistiken?
Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen vorfreudigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️
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Schlagwörter: Bibliothek, Buch, Daten, Datenbank, Dezember 2021, digital, Goodreads, Lesen, Leseverhalten, Montagsfrage, Notizbuch, physisch, Sophia, verfolgen, Wordworld

Hallo ihr Lieben! 🙂
Das war’s. In Berlin haben wir bis nächstes Jahr keine brauchbaren Feiertage mehr. Ohnehin ist Berlin ja das feiertagsärmste Bundesland Deutschlands, weshalb für uns sowieso nur noch der Tag der Deutschen Einheit und Weihnachten frei wären, doch da all diese Feiertage 2021 jeweils auf ein Wochenende fallen, können wir nicht davon profitieren. Ich finde diese Aussicht ziemlich deprimierend. Klar, ich habe noch Urlaubstage und werde sie auch nehmen, aber dass ich bis nächstes Jahr nicht mehr zusätzlich frei haben werde, obwohl noch Feiertage anstehen, ist wirklich keine schöne Aussicht. Ich hoffe, bei euch sieht die Lage etwas rosiger aus, je nachdem, wo in Deutschland ihr lebt.
Nun gut. Augen zu, Zähne zusammenbeißen und durch. Den Start in die lange Feiertags-Durststrecke beginnen wir heute mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.
Welches Stück Literatur deiner Sammlung liegt dir besonders am Herzen?
Die heutige Frage stammt erneut von Nerd mit Nadel.
Ich denke, es gibt bei mir drei Kategorien, nach denen sich die Bücher, die mir über die Geschichte hinaus etwas bedeuten und am Herzen liegen, klassifizieren lassen.
In der ersten Kategorie befinden sich Bücher, mit denen ich aufgewachsen bin. Das sind zum Beispiel „Timm Thaler ODER Das verkaufte Lachen“ von James Krüss, die „Uralte Metropole“-Reihe von Christoph Marzi und natürlich auch „Harry Potter“. Diese Bücher liegen mir am Herzen, weil sie mich schon mein Leben lang begleiten, Einfluss auf meine Entwicklung hatten und dazu beitrugen, dass ich die Liebe zum Lesen erst entdeckte und dann beibehielt.
Die zweite Kategorie wird von Büchern gefüllt, die mir aufgrund ihrer Vorgeschichte etwas bedeuten. Erbstücke wie die „Faust“-Ausgabe meines Großvaters, uralte, halb auseinanderfallende Antiquariatsexemplare wie mein „Ivanhoe“, aber auch viele der Bücher, die ich auf der Straße gefunden habe. Letztere nehmen einen speziellen Platz in meinem Bücherherzen ein, weil ich es so gemein finde, Literatur einfach auszusetzen, statt aktiv ein neues Heim zu suchen.
Die dritte und letzte Kategorie ist ästhetischer Natur: Werke, die ich in besonders ansprechenden Ausgaben besitze. Obwohl ich Geschichten selbstverständlich nicht nach ihrer Verpackung beurteile, finden sich in meiner Bibliothek doch ein paar Exemplare, bei denen ich sehr stolz bin, dass sie hier stehen. Das sind überwiegend Klassiker, die ich mir aus der ledergebundenen Barnes and Noble – Sammlung zugelegt habe, beispielsweise „Great Expectations“ von Charles Dickens, „Alice in Wonderland“ von Lewis Carroll oder „The Divine Comedy“ von Dante Alighieri. Diese Ausgaben sind wunderschön und werden dem Inhalt mehr als gerecht, weshalb ich äußerst froh bin, dass ich diese Kollektion vor einigen Jahren entdeckt habe. Sie sind nicht gerade günstig, aber gebraucht trotzdem erschwinglich, sodass ich hin und wieder das Geld in die Hand nehme und investiere.
Darüber hinaus gibt es natürlich haufenweise Bücher, die mir inhaltlich viel bedeuten, weil mich die Geschichte sehr berührt hat oder weil ich den_die Autor_in schätze. Ich bin unheimlich stolz, dass ich mittlerweile eine hübsch umfangreiche Sammlung von Robert E. Howard besitze, die stetig weiter wächst. Es würde jedoch zu weit führen, hier all meine Lesehighlights der vergangenen Jahrzehnte aufzuzählen, deshalb wollen wir es jetzt dabei belassen.
Welche eurer Bücher bedeuten euch besonders viel?
Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️
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Schlagwörter: am Herzen liegen, Antiquariat, Antonia, Bibliothek, Buch, Erbstück, Lauter&Leise, Lesen, Literatur, Mai 2021, Montagsfrage, Sammlung

Hallo ihr Lieben! 🙂
Ist euch klar, dass in nicht einmal zwei Wochen der erste Advent ansteht? Für mich kommt das bevorstehende Jahresende wie immer ziemlich überraschend und hätte der Lieblingsmensch letzte Woche nicht angefangen, über Plätzchen und Adventskalender zu sprechen, wäre mir jetzt vermutlich noch immer nicht bewusst, dass wir hart auf die Weihnachtszeit zusteuern. Habt ihr euch schon einen Adventskalender besorgt und wenn ja, was für ein Modell? Traditionell mit Schokolade oder etwas Ausgefalleneres? 2020 wird Weihnachten wahrscheinlich anders ablaufen, als wir es gewohnt sind, denn aufgrund der Corona-Pandemie fallen große Familienfeiern vermutlich aus. In meiner Familie haben wir uns vorgenommen, den 26. Dezember im Berliner Naturkundemuseum zu verbringen. Ja, das war meine Idee, fragt mich nicht, wie ich darauf komme, dass ein Museumsbesuch eine angemessene Familienaktivität für Weihnachten ist, es ist einfach so. Die Karten haben wir schon, aber wir wissen natürlich nicht, ob dieser Ausflug tatsächlich stattfinden kann. Sollte der „Lockdown light“ über die Feiertage verlängert werden, müssen die Museen geschlossen bleiben. Habt ihr schon Pläne für Weihnachten oder seid ihr noch total abhängig davon, was die Regierung entscheidet und könnt deshalb gar nicht planen? Lasst mal hören, wie weit eure Vorbereitungen fortgeschritten sind, ich beantworte derweil die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.
Welche Frage würdet ihr in Zukunft gern gestellt sehen?
Heute feiern wir die 100. Ausgabe der Montagsfrage bei Antonia und im Zuge dessen möchte sie gern wissen, welche Fragen wir der Buchblog-Community schon immer einmal stellen wollten. Puh, 100 Ausgaben. Das bedeuetet auch, dass ich (höchstwahrscheinlich) bisher 99 Mal teilgenommen habe. Ist es okay, wenn ich zur 100. Frage ein bisschen faul bin? Mein Hirn ist heute etwas matschig und noch nicht wirklich auf Betriebstemperatur, deshalb wollen mir keine neuen Fragen einfallen. Also lebe ich das Recyclingprinzip und schlage zwei Fragen vor, die ich bereits letztes Jahr vorgeschlagen habe, die es dann aber nicht in Antonias Auswahl geschafft haben. Vielleicht haben sie diesmal bessere Chancen.
1. Hast du dich bereits schon mal ehrenamtlich im Bereich Bücher und Lesen engagiert?
Ist jemand unter euch Lesepate oder Lesepatin? Arbeitet ihr ehrenamtlich in einer Bibliothek? Lest ihr in eurer Freizeit Kindern vor, die nicht eure eigenen sind? Ich würde unheimlich gern wissen, ob in unserer Community Erfahrungen in diese Richtung existieren und hätte gern mal einen Einblick, wie das funktioniert. Wie seid ihr dazu gekommen und inwiefern ist euer Engagement derzeit durch Corona beeinflusst? Mich interessiert brennend, ob es jemanden in unseren Reihen gibt, der oder die die Liebe zu Büchern im wohltätigen Bereich auslebt.
2. Hast du schon mal eine fremde Person angesprochen, weil sie ein Buch las, das du schon gelesen hast?
Diese Frage begleitet mich seit vielen Jahren, weil mir in den öffentlichen Verkehrsmitteln immer mal wieder Menschen begegnen, die Bücher lesen, die ich auch bereits gelesen habe. Jedes Mal habe ich den Drang, diese Menschen anzusprechen, einfach „Und, wie gefällt es Ihnen?“ zu fragen, aber ich kann mich nicht entscheiden, ob das nun ein akzeptables Verhalten wäre oder nicht. Einerseits bin ich mir sicher, dass ich mich darüber freuen würde, andererseits fürchte ich, dass Leser_innen, die vielleicht nicht ganz so Bücher-kommunikativ sind wie ich, das als aufdringlich und grenzüberschreitend empfinden würden. Wie seht ihr das? Wäre es für euch in Ordnung, von einer fremden Person auf eure aktuelle Lektüre angesprochen zu werden? Helft mir bitte weiter, damit ich einschätzen kann, ob ich das in Zukunft tun darf.
Das war es heute von mir, ich bin gespannt, ob Antonia meine zwei Fragen dieses Mal aufnimmt!
Welche Montagsfragen würdet ihr gern mal stellen?
Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️
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Schlagwörter: akzeptabel, ansprechen, Antonia, aufdringlich, Bibliothek, Buch, ehrenamtlich, Lauter&Leise, Lektüre, Lesen, Lesepate, Literatur, Montagsfrage, November 2020, vorlesen

Robert E. Howard war einer der Stars der Pulp-Literatur. Er war der König der Kurzgeschichte, jemand, der es wie kaum ein Zweiter verstand, auf wenigen Seiten Spannung und Atmosphäre aufzubauen, seine Leser_innen in die Welten seiner Fantasie einzuladen und sie an Figuren zu binden, die so lebendig waren, dass sie zwischen den Zeilen hervorzuspringen drohten. Er gilt als einer der Väter der modernen Fantasy und des Subgenres Sword and Sorcery, obwohl diese Bezeichnung erst lange nach seinem Tod geprägt wurde. Seine Schöpfung des Cimmeriers Conan, der heutzutage besser als Conan der Barbar bekannt ist, war ein Meilenstein. Dennoch scheut sich sein Biograf Mark Finn, der als Autorität auf dem Gebiet der Howard-Forschung gilt, ihn als Fantasy-Autor zu bezeichnen.
2006 veröffentlichte Finn die Biografie „Blood and Thunder: The Life and Art of Robert E. Howard“. 2011 erschien eine zweite, überarbeitete Ausgabe, die sich nun in meinem Regal befindet. Darin verfolgt Finn einen völlig neuen Analyseansatz des Lebens und der Karriere des Schriftstellers, der das Verhältnis beider Aspekte umkehrt. Er glaubt nicht, dass Robert E. Howards Karriere sein Leben bestimmte. Er glaubt, dass sein Leben seine Karriere bestimmte. Deshalb weigert er sich, ihn als Fantasy-Autor vorzustellen und argumentiert, dass Howard in erster Linie ein Autor seiner Heimat war. Er war ein texanischer Autor. Texas und die örtliche Tradition des Geschichtenerzählens lagen ihm im Blut und beeinflussten sowohl seine Kreativität als auch die Motive und Glaubenssätze, die sich in seinen Werken finden. Finn geht sogar noch einen Schritt weiter und bezeichnet Conan als Anomalie in Howards Vermächtnis, die nicht repräsentativ für sein übriges Schaffen ist.
Ich gebe zu, als ich diese Theorie zum ersten Mal las, war ich sehr skeptisch und auch ein bisschen schockiert. Ich kannte Robert E. Howard im Grunde nur dank Conan. Ich wusste, dass er weitere Geschichten geschrieben hatte, aber ich dachte, Conan wäre der Höhepunkt seines Schaffens gewesen, sein zentrales Werk. Doch nachdem ich „Blood & Thunder“ von vorne bis hinten gelesen hatte, musste ich anerkennen, dass Finns Vorschlag, Howard als texanischen Autor zu begreifen, dessen wahres Talent eben nicht in seinen Conan-Geschichten zu Tage trat, durchaus schlüssig ist. Daher habe ich beschlossen, mich in meiner biografisch-analytischen Zusammenfassung von Robert E. Howards Leben und des Abrisses seines Schaffens an Mark Finns Biografie zu orientieren. Finns Argumentationskette ergibt einfach Sinn und beleuchtet den Werdegang des Schriftstellers auf eine Weise, die für mich – und dementsprechend hoffentlich auch für euch – nachvollziehbar ist. Die Beiträge können folglich als etwas unkonventionelle Rezension zu „Blood & Thunder“ gedeutet werden. Aber „unkonventionell“ seid ihr im Kontext von Non-Fiction ja schon von mir gewöhnt. 😉
Wappnet euch für eine Reise in die Vergangenheit; besuchen wir Robert E. Howard, der nun bereits seit 84 Jahren tot ist, dessen Werk ihn jedoch unsterblich machte.
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Schlagwörter: 1906, 2020, Adventure, Arzt, Ausbildung, Autor, Ölboom, Ölindustrie, Barbarei, Bibliothek, Biografie, Blogprojekt, Blood and Thunder, Boomtown, Brownwood, Cimmerier, College, Conan der Barbar, Cross Plains, Epoche, Erdöl, Fantasie, Fantasy, Farnsworth Wright, Gesellschaft, Hass, Hester Howard, Historie, Isaac Howard, Klischee, Konflikt, Kreativität, Kurzgeschichte, Lesen, Literatur, Lyndsey Tyson, Magazin, Mark Finn, moralisch, Mutter, Pikten, Prohibition, Pulp, Rassist, rassistisch, Robert E. Howard, Schule, Schulzeitung, Spear and Fang, Stenograf, stereotyp, Sword and Sorcery, Talent, Tevis Clyde Smith, Texas, The Hyena, The Life and Art of Robert E. Howard, The Lost Race, Truett Vinson, Tuberkulose, Umzug, USA, Vater, Volk, Vorurteil, Weird Tales, Weltanschauung, Zivilisation, zyklisch

Hallo ihr Lieben! 🙂
Ich habe gestern mit Erschrecken festgestellt, dass das Jahr 2019 bald vorbei ist. Das klingt sicher seltsam, weil ich erst letzte Woche über meine nicht erreichten Leseziele geschrieben habe, aber irgendwie war mir trotzdem nicht so richtig bewusst, was das nahende Jahresende für meinen Blog bedeutet. Mein sechster Blog-Geburtstag steht bald an und so langsam muss ich mich auch an die Organisation der nächsten Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge setzen. Ich bin mir noch nicht einig, ob ich den Schlüpftag dieses Jahr überhaupt zelebrieren möchte, denn so richtig ist mir nicht danach zumute. Die Challenge werde ich hingegen auf die Beine stellen – sie macht mir einfach zu viel Spaß, um darauf zu verzichten. Jedes Mal nehme ich mir vor, über das Jahr mögliche Aufgaben zu sammeln und schaffe es nie. Mir fehlen noch 22, wer also einen Vorschlag hat, darf sich gern bei mir melden. 😉
Heute muss die Challenge-Vorbereitung allerdings eine kleine Pause verkraften, denn die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise steht an!
Wenn ihr euch eine Sprache aussuchen könntet, in der ihr gern flüssig lesen könntet, welche wäre das?
Ich habe eine Weile über diese Frage nachgedacht und musste feststellen, dass ich recht radikal eingestellt bin: Entweder alle oder keine.
Für mich gibt es unter Sprachen keine Favoriten. Es gibt kein Buch, das ich lieber im Original lesen würde als andere und dessen Originalsprache ich deshalb lesen und verstehen können möchte. Ich würde gern ALLE Bücher im Orginal lesen können.
Seit ich vor Jahren begonnen habe, regelmäßig auf Englisch zu lesen, weiß ich den Wert der Originalsprache sehr zu schätzen. Kunstvolle Formulierungen, Wortspiele, Namen, Witze, Anspielungen, kurz, die gesamte Bandbreite von Erzähl- und Schreibstil haben so viel mehr Gewicht, wenn sie nicht durch den Filter einer Übersetzung verzerrt sind. Dafür muss die Übersetzung nicht einmal schlecht sein (obwohl es diese Fälle selbstverständlich gibt), es ist einfach völlig natürlich, dass bei der Übertragung in eine andere Sprache gewisse Aspekte verloren gehen. Einige Redewendungen des Englischen gibt es im Deutschen zum Beispiel nicht, das heißt, eine Übersetzung kann sich dem Originaltext stets nur annähern. Es wäre wundervoll, wenn ich jedes Buch kompromisslos so lesen könnte, wie es von dem Autor oder der Autorin gedacht war. Tolstoi in Russisch, Dante Alighieri in Italienisch, Murakami in Japanisch. Ein Traum.
Da es mir aber nicht möglich ist, jede Sprache zu lernen, in der die Autor_innen meiner Bibliothek und meiner Wunschliste jeweils schrieben, begnüge ich mich mit den beiden Sprachen, die tatsächlich flüssig lesen, schreiben und sprechen kann: Deutsch und Englisch. Ich könnte mich nicht für eine zusätzliche Sprache entscheiden, weil es mir niemals um die Sprache an sich ginge. Diese wäre immer nur Mittel zum Zweck, um wahrhaft in den Genuss der Schönheit und Brillanz der Texte zu kommen.
Falls also jemand das Geheimnis kennt, wie man alle Sprachen der Welt auf einmal erlernen und für immer verinnerlichen kann, ich würde gern eingeweiht werden. Ich schwöre, ich tratsche es nicht weiter. 😉
In welcher Sprache würdet ihr gern flüssig lesen können?
Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Wochenstart voller leckerer Plätzchen!
Alles Liebe,
Elli ❤️
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Schlagwörter: annähern, Anspielung, Antonia, Aspekt, aussuchen, Autor, AutorIn, Übersetzung, Übertragung, Bandbreite, begnügen, Bibliothek, Brillanz, Buch, Dante Alighieri, einweihen, Englisch, entscheiden, erlernen, Erzählstil, Favorit, feststellen, Filter, flüssig, Formulierung, Frage, Geheimnis, Genuss, Gewicht, Italienisch, japanisch, kompromisslos, kunstvoll, Lauter&Leise, Lernen, Lesen, möglich, Mittel zum Zweck, Montagsfrage, Murakami, Nachdenken, Name, Original, Originalsprache, Originaltext, radikal, Redewendung, russisch, Schönheit, schlecht, Schreiben, Schreibstil, Sprache, sprechen, Text, Tolstoi, tratschen, Traum, verinnerlichen, verloren, verstehen, verzerrt, Wert, Witz, Wortspiel, wundervoll, Wunschliste, zu schätzen wissen

Die Reihe „The Invisible Library” von Genevieve Cogman ist das Ergebnis einer wilden Mischung literarischer Einflüsse. Die Idee einer interdimensionalen Bibliothek borgte sich die Autorin von Terry Pratchett, Neil Gaiman und aus dem französischen Rollenspiel „In Nomine Satanis“. Die Magie ist von Ursula K. Le Guins „Erdsee“-Saga inspiriert, die Drachen durch die chinesische Mythologie und „Sherlock Holmes“ prägte sie ebenfalls. Das Konzept von Ordnung und Chaos hingegen ist eine Exploration dessen, was ihr in Michael Moorcocks „Elric“-Romanen begegnete. Das Ranking, das die Unsichtbare Bibliothek verwendet, um alternative Welten hinsichtlich Ordnung oder Chaos zu klassifizieren, spielt im zweiten Band „The Masked City“ eine entscheidende Rolle.
Endlich fand Irene eine Heimat. Sie ist nun dauerhaft in einem alternativen viktorianischen London als Agentin der Unsichtbaren Bibliothek stationiert. Keine Reisen durch die Welten mehr, ausschließlich Aufträge mit überschaubarem Risiko. Irene ist zufrieden. Doch die Idylle ihres neuen Lebens währt nur kurz. Ihr Lehrling Kai wird von den Fae entführt. Kais Onkel, der König der Drachen, wertet den Zwischenfall als offene Kriegserklärung. Wutschnaubend beauftragt er Irene, seinen Neffen zurückzubringen. Sollte sie scheitern, wird er die Welt, aus der Kai verschleppt wurde, restlos zerstören, um ein Exempel zu statuieren. Irene findet heraus, dass Kai in eine hochgradig vom Chaos infizierte Welt gebracht wurde, in ein alternatives Venedig der Masken und Illusionen, in der der Karneval niemals endet. Irgendwie muss sie dort hingelangen, obwohl die zur Neutralität verpflichtete Bibliothek es Mitgliedern untersagt, sich in das Ringen der Mächte der Ordnung und des Chaos einzumischen. Auf sich allein gestellt bricht Irene zu einer verzweifelten Rettungsmission auf, die alles aufs Spiel setzt: Kai, ihren Job und ihr Leben.
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Schlagwörter: 3 Sterne, Abenteuer, abhängen, absichtlich, actionreich, Agentin, allgemein, alternativ, am Rande, an eine Wand stoßen, angemessen, angestrengt, anschließen, Anwesenheit, arbeiten, Art, Atmosphäre, auf sich gestellt, aufbrechen, aufregend, aufs Spiel setzen, auftauchen, Auftrag, Auftreten, aufwerfen, aus dem Nichts, Auswirkung, AutorIn, überschaubar, Band 2, beantworten, beauftragen, bedeuten, beeinflussen, befinden, Befugnis, begegnen, Begeisterung, bemühen, bereit, beschneiden, beschränken, Beschreibung, betrachten, beweisen, Bibliothek, Bibliothekarin, borgen, Bremse, Buch, Chaos, chinesisch, Darstellung, dauerhaft, die Unsichtbare Bibliothek, Drache, Einblick, Eindruck, eine Rolle spielen, einengen, Einfluss, einhergehen, einladen, einmischen, Element, Elric, Ende, enden, enervierend, entführen, entscheidend, entwickeln, Entwurf, Erdsee, erfüllen, erfreuen, Ergebnis, ernsthaft, erwarten, Exempel statuieren, Exploration, extrem, Fabelwesen, Fae, Fantasy, Fühlen, Fürchten, festlegen, fiktiv, flüssig, Fluss, formulieren, Fortsetzung, Frage, fraglos, französisch, früh, Fuß, funktionieren, gedacht, Gegenspieler, gelingen, Genevieve Cogman, Gesetzmäßigkeit, gestalten, gewähren, Glück, Gondel, greifbar, grundlegend, Handeln, Handlungslinie, Heimat, helfen, heraufbeschwören, herausfinden, Hierarchie, hingelangen, hochgradig, Humor, Idee, Idylle, Illusion, imitieren, in Frage stellen, In Nomine Satanis, individuell, infiziert, Information, inspirieren, interdimensional, Irene, Job, Junior, Kai, Karneval, König, klassifizieren, konfrontieren, konkret, Kontext, Kontinuum, Konzept, Kriegserklärung, Kritik, kurz, Leben, Lehrling, Lektüre, lieblos, literarisch, lohnen, London, Magie, Maske, mögen, Merkmal, Michael Moorcock, Mischung, Mitglied, Mitte, Multiversum, Mut, Mythologie, nach Kräften, nachdrücklich, nachvollziehen, Neffe, Neil Gaiman, neu, Neutralität, offen, Onkel, Ordnung, permanent, pessimistisch, Plan, Portion, pragmatisch, prägen, präsentieren, Problem, ProtagonistIn, Punkt, Ranking, rätselhaft, Reihe, Reise, restlos, Rettungsmission, Rezension, Ringen, Risiko, Rivalität, Rollenspiel, Roman, Saga, scheitern, schlau, schwammig, Schweiz, schwelgen, Schwierigkeit, Setting, Sherlock Holmes, Skala, später, stationiert, Status, stören, streifen, Struktur, Stufe, Talent, Terry Pratchett, The Invisible Library, The Masked City, tief, unterhaltsam, unterkühlt, untersagen, Unverbindlichkeit, unverschämt, Urban Fantasy, Ursula K Le Guin, Venedig, verbissen, verknüpfen, verkopft, vernachlässigen, verpflichtet, Verpflichtung, verschleppen, verstehen, versuchen, verwenden, verzaubert, verzweifelt, viktorianisch, vorantreiben, Vorstellung, warm werden, währen, Wechselspiel, weiterverfolgen, weitreichend, Welt, werten, wild, Worldbuilding, Wunder, wutschnaubend, zaghaft, zählen, zerstören, zufrieden, zugeknöpft, zurückbringen, Zurückhaltung, Zwischenfall

Hallo ihr Lieben 🙂
Da bin ich wieder. Nach meiner trauerbedingten Pause möchte ich versuchen, langsam wieder in den Blog-Alltag zu starten. Ich danke euch allen für eure lieben Worte und Beleidsbekundungen. Euer Mitgefühl hat mich wirklich berührt und obwohl es mir Chilli natürlich nicht zurückbringt, half es mir sehr, zu wissen, dass ich nicht allein bin. Ich habe mich mittlerweile einigermaßen in meinem neuen Leben ohne Hund eingefunden. Es tut noch immer weh und ich vermisse sie furchtbar, aber ich glaube ganz fest daran, dass sie, wo auch immer sie jetzt ist, glücklich, gesund und munter durch die Gegend springt. Am Samstag haben wir ihre Asche in unserem Park im Rahmen einer kleinen Trauerfeier mit Freunden und Familie verstreut. Sie ist frei. Ich finde Trost in dem Gedanken, dass es für sie jetzt keine irdischen Fesseln mehr gibt und sie gehen kann, wohin sie will. Ich trage sie für immer in meinem Herzen, als Tattoo auf der Haut und bald auch einen kleinen Teil ihrer Asche in einer Kette um meinen Hals. Ich möchte sie stolz machen. Ich bemühe mich, nach vorn zu schauen und mich wieder aufzurappeln. Diese Woche wird es zwar noch keine Rezensionen geben, ich möchte es gemächlich angehen, doch der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise möchte ich mich heute stellen. Schritt für Schritt zurück in die Normalität. Für dich, mein Schatz.
Was haltet ihr von Buchcommunities wie Goodreads oder LovelyBooks?
Huch, das ist ja meine Frage. Na wie gut, dass ich heute Spätschicht habe und erst nachmittags zur Arbeit muss. Ich hoffe, ihr habt ebenfalls etwas Zeit mitgebracht, denn ich habe wirklich einiges zu berichten.
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Schlagwörter: abbekommen, Abschnitt, Abstrich, abwarten, aktiv, Alleinstellungsmerkmal, Alternative, amazon, anbieten, angetan, Ankündigung, anmelden, anpassen, Antonia, App, Asuzeichnung, aufkaufen, aufregen, Ausgabe, ausrasten, ausrichten, Auswahl, automatisch, ändern, überflüssig, überlastet, übersichtlich, Badge, Bücherwurm, bearbeiten, Bedürfnis, beeilen, befüllen, begrenzt, bekannt, bequem, beraten, berichten, besuchen, bevorzugen, bewerben, Bibliothek, bieten, Blog, Booklikes, Buch, Buchcommunity, Buchdatenbank, Buchhandlung, Buchmarkt, Challenge, Chance, Community, den Rang ablaufen, denkwürdig, Design, Deutsch, digital, Diskussionsforum, dreist, durchtakten, einbürgern, einengend, einhalten, einpflegen, einsame Spitze, einsehen, eintauschen, Eintrag, eintragen, entscheidend, erfüllen, erkennen, erstellen, europäisch, Exemplar, Fan, fehlen, festhalten, festlegen, finanziell, Frage-Antwort, frei, Freiheit, Freundschaft, fungieren, Funktion, Funktionalität, funktionieren, Gadget, gefallen, Gegenbesuch, Geld, gering, Gesamtpaket, Gewinnspiel, gewissenhaft, Giveaway, Goodreads, gründen, Gruß, guter Wille, Höflichkeit, Heimat, Herz, hilfreich, hinzufügen, informieren, international, intuitiv, investieren, Involvierung, Karriere, kategorisieren, Kernstück, klein, Kommentar, Kompromiss, Konkurrenz, konsultieren, Kontingent, korrekt, kritisch, Lauter&Leise, Layout, Lektüre, Lesen, Leserunde, Lesestatus, leseverrückt, Lieblingsseite, Like, Liste, LovelyBooks, Magazin, Marketing, Mayersche, mögen, Mitarbeit, Mitglied, Mitgliederzahl, Mittel, Montagsfrage, nachrüsten, Nebenprojekt, nutzen, Oktober 2019, Option, organisieren, orientieren, passieren, personalisiert, Pinnwand, Polen, praktikabel, praktisch, Prämie, Prinzip, Problem, Profil, pudelwohl, Punkt, Qualität, Quiz, reagieren, Redaktion, reglementiert, Ressource, Rezensieren, Rezension, Sammeln, schlicht, schwören, Seite, selten, seltsam, Server, sinnvoll, sortieren, Spielerei, sponsorn, Statistik, Stöberherz, Stiefkind, streng, strikt, Team, Teilnahme, teilnehmen, Themenwoche, traumhaft, umfangreich, ungünstig, ungeliebt, unkompliziert, unnötig, Unternehmen, unterscheiden, unterwegs, unverschämt, User, Variante, verabscheuen, Veranstaltungskalender, veröffentlichen, verdienen, verfassen, verfügen, vergeben, vergessen, Verlag, verlangen, vernetzen, Vernetzungsoption, verpassen, verpflichtend, Verschwendung, verselbstständigen, Version, Versprechen, verstärken, verteilen, Vertrauen, Verzeichnis, vielfältig, von Anfang an, wasliestdu.de, wünschen, wütend, Werbeplattform, Werk, Widget, wie die Pest, winzig, Zitat, zur Verfügung, zuverlässig

Wie viele Autor_innen entwickelte Trudi Canavan früh den Wunsch, Geschichten zu erzählen. Als sie in der Grundschule war, hätte sie allerdings beinahe den Mut verloren. Sie langweilte sich während der Geschichtsstunde der Schulbibliothekarin und beschwerte sich. Diese fragte, ob sie an ihrer Stelle erzählen wolle. Die kleine Trudi nutzte ihre Chance und spann eine Variante von „Die kleine Meerjungfrau“, an deren Ende der Prinz starb. Das gefiel ihrem jungen Publikum gar nicht und sie erfuhr erstmals, wie Fans reagieren, wenn man ihre Lieblingsfigur tötet. Heutzutage begeht Canavan solche Kardinalsfehler natürlich nicht mehr, doch das heißt nicht, dass das Finale ihrer „The Black Magician Trilogy“, „The High Lord“, ganz ohne Verluste auskäme.
Gildenmeister Akkarin hat Sonea in der Hand. Sie hasst den mächtigen Magier, der offiziell als ihr Mentor auftritt und dessen dunkles Geheimnis schwer auf ihrem Gewissen lastet. Doch dann beginnt Akkarin, sein Protegé zu ermutigen, Bücher seiner privaten Bibliothek zu lesen. Verbotene Bücher, die ein völlig neues Licht auf die Geschichte der Magier-Gilde werfen. Sonea findet heraus, dass die Praktiken, die heute als schwarze Magie geächtet sind, einst offen gelehrt wurden – bis eine schreckliche Katastrophe die Gilde überzeugte, diese unter Strafe zu stellen. Akkarin eröffnet Sonea, dass die Mordfälle, die Imardin in Angst und Schrecken versetzen, die Spitze eines uralten Konflikts zwischen der Gilde und den verbannten Magier_innen Sachakas sind, die noch immer nach Rache dürsten. Er behauptet, er allein könne einen Angriff der sogenannten Ichari verhindern und bringt Sonea in eine verzwickte Lage. Entweder, sie vertraut Akkarin und riskiert, für düstere Absichten benutzt zu werden oder sie setzt die Zukunft der Gilde aufs Spiel, indem sie ihn verrät. Wie wird sie sich entscheiden?
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Die Autorin Trudi Canavan stammt aus Australien. Ihr Heimatland ist die Fantasy betreffend etwas eigen. In einem Interview von 2011, als viele australische Schriftstellerinnen den Weltmarkt stürmten, beschrieb sie, dass in Australien eine klare Genderdiskrepanz in der Literatur zu beobachten ist: Frauen lesen und schreiben Fantasy, Männer lesen und schreiben Science-Fiction. Merkwürdig, denn in Europa und Nordamerika ist gerade die High Fantasy ja noch immer eher „Männersache“, wie man so schön sagt. Scheint, als müsste ich mich mal in Down Under umschauen, um weibliche High Fantasy meiner Bibliothek hinzuzufügen. Canavan gilt als Vorreiterin, ihre „The Black Magician Trilogy“ feierte global Erfolge. „The Novice“ ist der zweite Band, in den ich große Hoffnungen setzte.
Sonea ist ein historisches Phänomen. Als erstes Kind der Slums wird sie in der Magier-Gilde von Imardin ausgebildet. Nachdem ihre beachtlichen Kräfte unkontrolliert aus ihr hervorbrachen, fiel es ihr schwer, ihr Misstrauen den Magier_innen gegenüber zu überwinden. Doch nun ist sie eine von ihnen, eine Novizin. Leider wird sie von ihren Mitschüler_innen, Sprösslingen der Adelshäuser, nicht mit offenen Armen empfangen. Jeden Tag lassen sie sie spüren, dass sie anders ist. Nur ihre Freundschaft mit ihrem Mentor Lord Rothen hilft ihr, die grausamen Streiche zu erdulden und sich auf ihr Ziel zu konzentrieren. Gemeinsam tragen sie die Bürde des Wissens um die finsteren Machenschaften des Gildenmeisters Akkarin. Auf Geheiß des Gildenverwalters Lorlen bewahren sie das Geheimnis. Ihre einzige Chance, Akkarin das Handwerk zu legen, ist Lord Dannyl, der als Botschafter nach Elyne berufen wurde und dort heimlich in der Vergangenheit des Gildenmeisters forscht, um herauszufinden, wie dieser von schwarzer Magie verführt wurde. Wird er ihnen die dringend benötigten Antworten liefern, bevor Akkarin die Gilde korrumpieren kann?
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Hallo ihr Lieben! 🙂
Jetzt kann wohl niemand mehr leugnen, dass der Sommer bevorsteht. In Berlin haben wir gestern erstmals in diesem Jahr die 30-Grad-Marke geknackt. Ich bin ja nicht unbedingt ein Fan von diesen hohen Temperaturen und leide ziemlich darunter, dass sich unsere Wohnung so stark aufheizt. Wenn die Luft steht, bekomme ich schnell das Gefühl, zu ersticken. Deshalb hat mein Mann für 2019 vorgesorgt und bereits Anfang des Jahres ein Hitze-Survival-Kit zusammengestellt, das seit gestern zum Einsatz kommt. Wir sind stolze Besitzer von gleich zwei Ventilatoren, einer davon pustet mir gerade kühle Luft um die Ohren. Er wollte eigentlich eine Klimaanlage installieren lassen, aber ich habe mein Veto eingelegt, weil ich die Dinger absolut nicht mag. Sie sind teuer, umweltschädlich und trocknen die Luft aus, sodass ich regelmäßig Schwierigkeiten mit rissigen Schleimhäuten in der Nase bekomme. Deshalb die Ventilatoren. Unsere Geheimwaffe sind allerdings Rettungsdecken. Ihr wisst schon, diese große Folien, die auf einer Seite gold und auf der anderen silber sind, die man Unfallopfern umlegt, damit sie nicht auskühlen. Die hat mein Mann vor die Fenster geklebt, silberne Seite nach außen. Sie sollen das Sonnenlicht reflektieren und verhindern, dass sich die Wohnung aufheizt. Wir waren überrascht, wie stark die abdunkeln. Glücklicherweise leben wir in einem Altbau mit Doppelfenstern, weshalb wir die inneren Fenster, an denen die Decken festgeklebt sind, einfach öffnen können, um Licht reinzulassen, während die Hitze durch die äußeren Fenster ausgesperrt bleibt. Kommt die Sonne rum, können wir sie schließen und in einer angenehm kühlen Höhle sitzen. Soweit die Theorie. Ich hoffe sehr, dass das klappt. Nicht nur meinetwegen, sondern auch für Chilli, denn sie hat im letzten Sommer wirklich gelitten. Sie steckt die Hitze nicht mehr gut weg, seit sie alt ist und ich habe mir immer Sorgen gemacht, wenn sie allein war, weil sie dann nicht trinkt. Wenn wir die Innentemperatur niedrig halten können, ist das nicht mehr so problematisch. Also Sommer, fahr ruhig deine Waffen aus, wir sind bereit! 😀
Unberührt von der Hitze draußen mache ich mich jetzt von meiner Bat-Höhle aus an die Beantwortung der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!
Wie bist du zum Lesen gekommen?
Auf diese durchaus interessante Frage muss ich heute eine langweilige Antwort geben. Ich durchlief die klassische Biografie eines Bücherwurms. Bücher und Geschichten haben schon immer zu meinem Leben gehört. Meine Eltern haben mir immer viel erzählt und vorgelesen, letzteres vermutlich sogar länger, als üblich ist. Der Anblick ihrer privaten Bibliothek im Wohnzimmer prägte mich seit meiner Geburt und ich begriff eine vielfältige Auswahl an Literatur in einem Haushalt als das Normalste der Welt, denn bei meinen Großeltern mütterlicherseits sah es nicht anders aus. Bei unseren Besuchen dort war es Gang und Gebe, dass ich mich irgendwann mit einem Buch (anfangs Bilderbücher und Comics, später Romane) auf die Couch zurückzog, während die Erwachsenen langweilige Gespräche führten. Ich wollte schnell lesen lernen und habe mich angestrengt, um die kryptischen Buchstaben in meinen Kinderbüchern zu meistern. Meine Klassenlehrerin in der Grundschule erkannte glücklicherweise meine Affinität und förderte mich, wann immer es ihr möglich war. Lesen fiel mir leicht, sowohl stilles Lesen als auch Vorlesen. Von allen Seiten wurde ich ermutigt, meine Liebe zu Büchern zu pflegen. Mir wurden Bücher geschenkt, ich wurde mit in Buchläden genommen und durfte mir was aussuchen, meine Mutter verschaffte mir meinen ersten Bibliotheksausweis. Ich konnte immer nach Lektüreempfehlungen fragen und es gab nichts, was ich nicht lesen durfte, obwohl ich mich erinnere, dass Mama manchmal sagte, ich sollte lieber noch warten, bis ich älter wäre. Kurz: ich wurde zum Bücherwurm erzogen. Mit Erfolg.
Dass ich ein Bücherwurm bis ins Erwachsenenaltern geblieben bin, rechne ich hingegen zu großen Teilen J.K. Rowling an. Ich wuchs mit HP auf, er begleitete mich durch meine schwierigen Teenagerjahre (der letzte Band erschien, als ich gerade 18 war) und ließ mich nie vergessen, wie wundervoll das Lesen und Bücher sind. Ich weiß nicht, wo ich heute stünde, wäre er nicht gewesen. Vielleicht hätte ich irgendwann einfach aufgehört, mich in Geschichten zu vergraben, trotz der Bemühungen meiner Familie. Ich verdanke ihm mindestens genauso viel wie meinen Eltern und diesen Dienst kann ich weder J.K. Rowling noch all den Menschen um mich herum, die darauf bestanden, dass ich weiterlese, jemals zurückzahlen.
Wie wurde aus dir ein Bücherwurm?
Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hoffentlich nicht allzu heißen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️
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