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Montagsfrage: Ohne Liste geht nix?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe es fast geschafft. Ich muss noch bis einschließlich Mittwoch arbeiten, dann habe ich Urlaub. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie dringend ich den brauche. Ich bin wirklich völlig urlaubsreif. Zum Glück hatte ich noch ein paar Urlaubstage übrig und kann deshalb weit vor Heiligabend in meine wohlverdiente Weihnachtspause starten. Und die ist sogar ziemlich lang, weil in der Agentur zwischen den Feiertagen prinzipiell nicht gearbeitet wird. Da wir planen, Silvester in der brandenburgischen Einöde zu verbringen und erst am 02.01.2022 zurückkommen, habe ich mir außerdem den 03.01. auch noch Urlaub genommen. Dadurch habe ich mehr als zwei Wochen am Stück frei!

Ich hoffe, dass ihr auch bald in den Weihnachtsurlaub starten könnt, obwohl die Feiertage dieses Jahr so Arbeitnehmer_innen-unfreundlich fallen. Lasst mal hören, wie lange ihr noch durchhalten müsst. 🙂

Nächste Woche werde ich Montagsfrage dadurch sicher später als sonst beantworten, heute ist aber noch alles normal. Schauen wir mal, was Sophia von Wordworld wissen möchte.

Trackt ihr euren Leseverlauf?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Buchblogger_innen gibt, die ohne Tracking den Überblick behalten können. Wenn man über die Bücher schreiben will, die man gelesen hat, muss man doch irgendwie festhalten, welche das waren und was man davon hielt. Es sei denn, man fängt das nächste Buch erst an, wenn das letzte fertig rezensiert ist. Macht das irgendjemand? Erscheint mir eher wie ein Mythos. 😉

Es ist meinem Lese- und Blogalltag absolut notwendig, dass ich notiere, was ich wann lese. Sonst würde hier das komplette Chaos ausbrechen. Das beginnt damit, dass ich für jede aktuelle Lektüre eintrage, wann ich sie begonnen und beendet habe, abgeschlossene Bücher bewerte, Notizen für meine Rezensionen anfertige und endet damit, dass ich meine Rezensionen auf verschiedenen Plattformen teile. Dadurch kann ich hervorragend nachvollziehen, welches Buch ich wann gelesen habe, wie meine Meinung nach der Lektüre aussah und wie lange ich für wie viele Seiten gebraucht habe. Zusätzlich verfolge ich gern, wann ich ein Buch meiner Wunschliste hinzugefügt und gekauft habe. Das ist nicht überlebenswichtig, aber es interessiert mich einfach, wie viel Zeit zwischen entdecken, kaufen und lesen liegt. Diese Daten helfen mir, mein Leseverhalten besser einzuschätzen.

Mein Hilfsmittel der Wahl ist dafür ebenfalls bevorzugt Goodreads. Abgesehen davon, dass ich die Community schätze, kann ich dort kategorisieren, sortieren und alle Informationen über ein Buch sammeln. Die Plattform ist meine Hauptquelle und fungiert als zuverlässige, stetig erreichbare Datenbank. Ich nutze sie als digitale Bibliothek, weil meine physische Version mittlerweile viel zu umfangreich dafür ist. Wenn ich ein Buch zum Beispiel vor acht Jahren gekauft habe, weiß ich vielleicht gar nicht mehr, dass es auf meinem SuB liegt – aber Goodreads weiß es.

Daneben führe ich ein digitales sowie haptisches Notizbuch, in dem ich meine Gedanken für Rezensionen festhalte. Die digitale Version ist noch vergleichsweise neu; ich musste sie einführen, weil ich durch Arbeit und Privatleben nicht mehr damit hinterhergekommen bin, sofort für jedes ausgelesene Buch händisch Notizen zu schreiben. Das hat damit zu tun, dass ich mich in meinem physischen Notzbuch auch künstlerisch auslebe und Illustrationen anfertige. Das kostet jede Menge Zeit – Zeit, die ich häufig nicht habe. Aktueller ist damit mein digitales Notizbuch, schöner ist hingegen das physische und das nutze ich für das Verfassen von Rezensionen auch deutlich lieber.

Ohne das gewissenhafte Nachverfolgen meines Leseverhaltens würde ich sehr schnell den Überblick verlieren und wäre nicht fähig, Rezensionen zu schreiben, geschweige denn einen Jahresrückblick. Das Tracking hilft mir aber auch, mich zu beobachten und Schlussfolgerungen darüber zu entwickeln, wie es mir geht, denn das Lesen ist dafür ein verlässlicher Indikator. Ähnlich wie bei Sophia geht es bei mir dabei also nicht um Selbstoptimierung. Für mich ist es ein Weg zur Selbstliebe, weil ich dadurch besser anerkennen kann, was bei mir los ist. Die Daten lügen nicht, sie zeigen mir ehrlich, ob ich es gerade schwer habe oder nicht.

Begleitet ihr euer Leseverhalten mit Daten und Statistiken?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen vorfreudigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Der Blick zurück?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Alles neu macht der … Dezember? Ja, nachdem Antonia vor zwei Wochen mehr oder weniger spontan verkündete, dass sie die Montagsfrage abgeben möchte, hat die Aktion jetzt ein neues Zuhause. Sophia von Wordworld übernimmt sie mit sofortiger Wirkung. An dieser Stelle möchte ich mich dafür bei Sophia bedanken, denn ich hatte durchaus ein bisschen Sorge, dass die Montagsfrage vielleicht keine neue Betreuung findet und damit einfach stirbt. Ich weiß, sehr negativ, aber die Aktion liegt mir eben am Herzen, da ich nun schon sehr lange dabei bin. Und mit dieser eleganten Überleitung kommen wir auch schon zu Sophias erster Frage:

 Wie seid Ihr bei der Montagsfrage gelandet und seit wann seid Ihr mit dabei?

An das Wie kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, aber das Wann kann ich euch ganz genau sagen: Meine erste Montagsfrage habe ich am 13. Mai 2014 beantwortet. Ich bin seit über sieben Jahren dabei. Halten wir kurz mal inne und lassen das sacken.

Damals wurde die Montagsfrage noch von Libromanie betreut. Ganz recht, das war noch VOR Buchfresserchen. Mein Gott, ich werde alt. Ich erinnere mich, dass ich zu dieser Zeit vollkommen berauscht von den vielen Möglichkeiten war, die ein Buchblog bietet. Ich war super aktiv, habe ständig irgendwas gepostet und suchte auch ständig nach neuen Contentformaten (wenn auch ohne Strategie oder Plan). Ich wollte von der Community wahrgenommen werden und trieb mich deshalb viel auf anderen Blogs herum. Wahrscheinlich bin ich dadurch über die Montagsfrage gestolpert. Das Konzept hinter der Aktion fand ich von Anfang an großartig. Und ich finde es noch, sonst wäre ich wahrscheinlich nicht mehr jeden Montag am Start.

Irgendwie ist es schön, daran zurückzudenken. Ich bin ziemlich stolz, dass ich seit so langer Zeit kaum eine Frage verpasst habe. Jetzt freue ich mich darauf, die neue Ära bei Sophia mitzuerleben!

Wie lange nehmt ihr schon an der Montagsfrage teil und wie hat es angefangen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen nostalgischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

P.S.: Der neue wortmagieblog ist beinahe fertig! Bald steht der endgültige Umzug bevor!

 

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Montagsfrage: Altersbeschränkungen für Schreibwettbewerbe?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Beunruhigt euch die aktuelle Corona-Lage? Oder stöhnt ihr bereits innerlich auf, wenn ihr das Wort „Corona“ nur hört oder lest? Ich stelle bei mir selbst fest, dass sich meine Sensibilität für das Thema abgenutzt hat. Ich bin durchgeimpft und bis ich für die Booster-Impfung überhaupt in Frage komme, vergehen für mich noch etwas mehr als 60 Tage. Was natürlich nicht heißt, dass ich sie dann auch sofort erhalte, obwohl es mir grundsätzlich gar nichts ausmacht, mir noch mal eine Spritze in den Arm jagen zu lassen. Ich trage im Alltag weiterhin fleißig Maske. Wenn die Umstände es erfordern, lasse ich mich testen. Aber nach so vielen Monaten bin ich das Thema einfach leid. Ich denke, das liegt hauptsächlich daran, dass ich das Gefühl habe, alles getan zu haben, was ich persönlich gegen das Virus unternehmen kann. Es ist nicht meine Schuld, dass ein Drittel der deutschen Bevölkerung noch immer ungeimpft ist, im Gegenteil, ich habe sogar hart mit einem Kumpel diskutiert, damit er sich impfen lässt. Was er letztendlich auch getan hat.

Trotzdem ließ die Berliner Gesundheitsministerin Ende letzter Woche verlauten, alle Bürger_innen sollten Kontakte erneut reduzieren und vor allem Ungeimpfte meiden. Unser Bundesarbeitsminister Hubertus Heil möchte die Homeoffice-Pflicht wieder einführen. Ich verstehe das alles rational. Ich kenne die Inzidenzen und die Hospitalisierungsrate. Aber emotional bin ich müde. Meine Geduld nähert sich ihrem Ende. Es nervt mich, dass unsere Regierung den explodierenden Zahlen so hilflos gegenübersteht und meinem Empfinden nach nur an die Geimpften appeliert, Maßnahmen zu ergreifen und sich einzuschränken, statt endlich das zu tun, was meiner Ansicht nach dringend notwendig ist: Eine koordinierte, systematische Aufklärungskampagne.

Alle Umfragen zeigen, dass das ungeimpfte deutsche Drittel lediglich zu einem sehr geringen Anteil aus radikalen Impfgegner_innen besteht. Der Großteil dieser Menschen hat noch immer Ängste und Sorgen, die scheinbar nicht umfassend addressiert wurden. Es ist ein Armutszeugnis, dass erst die Aussagen eines Fußballspielers dazu führten, dass die Bedeutung von Langzeitfolgen im Kontext einer Impfung öffentlich erklärt wurde. Wir brauchen dringend bessere Kommunikation, um die Unentschlossenen, die Zögernden, die Besorgten zu erreichen. Denn es ist vollkommen legitim, Zweifel zu haben. Aber offenbar können wir nicht erwarten, dass diese Menschen sie selbst ausräumen und sich proaktiv selbst aufklären.

Also muss mehr Initiative her. TV-Spots, Radio-Spots, Werbung auf YouTube, Plakate, von mir aus könnte man auch Hausärzt_innen verpflichten, Stück für Stück ihre ungeimpften Patient_innen einzubestellen und obligatorische Aufklärungsgespräche zu führen. Nicht, um diese Menschen zu zwingen, sondern um sie in die Lage zu versetzen, eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Ich habe es einfach satt, im Alltag Risikomanagement betreiben zu müssen, nur, weil die Bundesregierung ratlos ist, wie man die Impfkampagne wieder anstoßen könnte. Beauftragt Kommunikationsagenturen, verflixt noch eins, meine Branche besteht aus lauter Menschen, die ihr Geld damit verdienen, Botschaften zu vermitteln und Aufmerksamkeit zu generieren. Seht zu, dass ihr euch Expert_innen ins Boot holt, die wissen, wie man Menschen erreichen kann. Wenn eine Agentur es schafft, das Image eines Konzerns global zu korrigieren, dann schafft sie es auch, die Zweifel von Ungeimpften zu addressieren und sie im besten Fall auszuräumen. Mir egal, wie ihr es anstellt, aber Schluss mit dem Rumgedruckse, Schluss mit endlosen Diskussionen über eine generelle Impfpflicht, Schluss mit Alarmstimmung und Druck, der nicht den gewünschten Effekt hat. Über all das können wir parallel streiten, aber nur untätig dabei zu sitzen, während die Zahlen steigen, hilft niemandem. Wir müssen ran an die Menschen. Konkret und persönlich. Jetzt.

Puh. Entschuldigt, das musste mal raus. Ich musste mir Luft machen. Ich verspreche euch, jetzt geht es ganz friedlich weiter – natürlich wie immer mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Ergibt es Sinn, Schreibwettbewerbe und -auszeichnungen alterstechnisch zu beschränken?

Oha, mit dieser Frage bewegen wir uns heute aber ganz weit außerhalb meines Kompetenzbereichs. Ich habe keine Ahnung von Schreibwettbewerben, ihren Anforderungen, Regeln oder Preisen. Deshalb muss ich heute raten. Altersbeschränkungen öffnen Altersdiskriminierung Tür und Tor, also weg damit? Nein, ehrlich, ich weiß es nicht. Aus meiner Laiensicht erscheint es mir einerseits unfair, anzunehmen, dass anstrebende Autor_innen automatisch jung sind, denn natürlich kann eine Person auch erst spät zum Schreiben gekommen sein, wie Antonia schon argumentierte. Andererseits erkenne ich aber schon, dass junge Menschen, die versuchen, im schriftstellerischen Betrieb Fuß zu fassen, wahrscheinlich andere Unterstützung brauchen, als Menschen, die sich bereits eine Karriere aufgebaut haben und nun versuchen, sich parallel durch Literatur zu verwirklichen. Die erstgenannte Gruppe braucht vermutlich Geld am dringendsten, die zweite hingegen Zeit. Wäre es dann nicht fairer, Lebensumstände anstatt Alter zu vergleichen?

Da ich allerdings nicht einschätzen kann, was eigentlich auf dem Spiel steht, wie hoch Schreibwettbewerbe dotiert sind oder ob es bei den meisten außer einem feuchten Händedruck ohnehin nichts zu gewinnen gibt, weiß ich nicht, ob Alter nicht die einzig vertretbare Annäherung an die sehr kleinteilige und diffuse Kategorisierung „Lebensumstände“ ist. Das Alter ist nun mal ein leicht zu verstehendes Ausschlusskriterium, das allen Beteiligten komplizierte Diskussionen erspart. Außerdem gehen mit einem bestimmten Alter tendenziell ja auch bestimmte Lebensumstände einher.

Ach, keine Ahnung. Ich bin heute definitiv überfragt.

Haltet ihr Altersbeschränkungen bei Schreibwettbewerben für sinnvoll?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen stressfreien Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Unnützes Wissen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Der Lieblingsmensch und ich brauchten am Wochenende dringend ein bisschen Zeit als Ehepaar. Wir haben lange nichts mehr nur zu zweit unternommen, also haben wir das am Samstag nachgeholt und einen Ausflug gemacht. Das Kind in mir war ein bisschen schockiert darüber, was wir uns als Ziel ausgesucht haben: Das Deutsche Technikmuseum hier in Berlin. Wir sind in ein Museum gefahren. Freiwillig! Obwohl mein inneres Kind nicht fassen konnte, dass ein Museumsbesuch mittlerweile zu meinen Freizeitaktivitäten zählt, war das echt cool und interessant. Wir haben uns die Ausstellungen zur Schiff- und Luftfahrt angesehen. Das Technikmuseum hat noch deutlich mehr zu bieten, aber nach über zwei Stunden, in denen wir mit Fakten und Informationen bombardiert wurden, fühlten wir uns beide komplett überladen und haben deshalb entschieden, die weiteren Ausstellungen – unter anderem Eisenbahn, Chemie und Pharmazie oder Historische Brauerei – ein anderes Mal zu besuchen. Es ist wirklich viel zu viel für einen Tag. Besonders über die Schifffahrt habe ich so viel gelernt und erfahren, das muss ich erst mal verarbeiten. Trotzdem hat der Tag viel Spaß gemacht und wurde durch ein sensationelles Essen in einem hervorragenden italienischen Restaurant perfekt abgerundet. Es war super schön, zusammen Neues zu erleben.

Von der einen Wissenssammlung kommen wir nun zu einer anderen – mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Welchen Fakt über ein Buch oder Autor_innen sollte jede_r kennen?

Ich muss euch heute leider enttäuschen: Ich werde die aktuelle Montagsfrage nicht ausführlich beantworten. Das Anbieten von Trivia ist ein Service, den ich seit Jahren in meinen Rezensionen pflege. In beinahe jeder Rezension aus meiner Feder findet ihr Informationen über den_die Autor_in oder über die Entstehungsgeschichte des Buches. Ich recherchiere bewusst nach kuriosen Fakten, nach spannenden Hintergrundgeschichten, nach ungewöhnlichen Begebenheiten oder einfach nach Kleinigkeiten, die mir für die Einleitung interessant erscheinen. Wie viele Autor_innen-Interviews, Wikipedia-Artikel und Kurz-Biografien ich deshalb schon gelesen habe, kann ich gar nicht mehr zählen. Dieser Schritt ist ein fester Bestandteil meiner Schreibroutine. Dadurch kannte ich übrigens auch die meisten der Fakten, die Antonia nennt. Wenn ihr euch für dieses Wissen interessiert, lade ich euch hiermit ein, auf meiner Rezensionen-Übersicht vorbeizuschauen und verzichte darauf, hier heute alles zu wiederholen, was ich je recherchiert habe.

Dennoch will ich euch natürlich nicht völlig ohne unnützes Wissen in den Tag entlassen. Also erzähle ich euch eine kleine Anekdote, mit der ich gleichzeitig noch einmal Werbung für mein monumentales Blogprojekt „Robert E. Howard & Conan der Barbar“ machen möchte.

Robert E. Howard wurde nur 30 Jahre alt. Er erschoss sich 1936 mit dem Revolver eines Freundes in seinem Auto, vor seinem Elternhaus in Cross Plains, Texas, in dem er den Großteil seines Lebens verbrachte. Howard ist nie ausgezogen, was hauptsächlich daran lag, dass er sich um seine an Tuberkulose erkrankte Mutter Hester Jane Ervin Howard kümmerte. Die beiden hatten ein sehr enges Verhältnis und Hester unterstützte ihren Sohn bei seiner erfolgreichen Karriere als Schriftsteller, wann und wie immer sie konnte. Sie war sein größter Fan und ihm gegenüber extrem loyal. Das führte so weit, dass sie Ende der 1920er Jahre sogar die Freundschaft mit der Familie Butler beendete, die nebenan wohnte. Mrs. Butler hatte sich beschwert, dass Robert zu laut war. Eigentlich kann man ihr das nicht vorwerfen, denn Robert neigte dazu, laut zu singen, bis spät in die Nacht buchstäblich in die Tasten seiner Schreibmaschine zu hauen (Feinmotorik wird überschätzt) und seine Texte fast geschrien vorzulesen. Neben der Familie Howard zu wohnen, muss heftig an ihren Nerven gezerrt haben. Mrs. Howard duldete jedoch keine Kritik an ihrem kostbaren Sohn und kündigte Mrs. Butler die Freundschaft. Das nenne ich mal ein Beispiel uneingeschränkter Mutterliebe.

Wenn euch diese kurze Hintergrundgeschichte über Robert E. Howard, der als Schöpfer von Conan, begnadeter Kurzgeschichten-Autor und einer der Väter des Fantasygenres in die Literaturgeschichte einging, neugierig gemacht hat, kann ich euch mein Blogprojekt wärmestens ans Herz legen. Mehr geballte Trivia werdet ihr wahrscheinlich nirgendwo finden. 😉

Welche Trivia über Bücher und Autor_innen möchtet ihr mit der Welt teilen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen aufregenden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Unsympath_innen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ist es zu fassen, dass heute schon der 1. November ist? 2021 ist schon wieder fast rum. In meiner Wahrnehmung ist das Jahr geflogen. Was sicher auch daran liegt, dass ich so viel Neues erlebt habe, dank meines mittlerweile nicht mehr ganz so neuen Jobs. Ende des Monats läuft mein Traineeship aus. Verrückt, wie schnell das ging. Der Abschluss meines Traineeships ist allerdings kein Abschied von WE DO – ich möchte bleiben und die Agentur möchte mich behalten. 🙂 Deshalb befinden wir uns derzeit in Vertragsverhandlungen, was abermals eine ganz neue Erfahrung für mich ist. Ich musste noch nie wirklich Vertragsbedingungen aushandeln. Als ich das Traineeship angefangen habe, habe ich eine minimale Erhöhung des vorgeschlagenen Gehalts durchgesetzt, doch das war eher eine symbolische Geste von beiden Seiten. Zuvor gab es überhaupt keine Verhandlungen in meinem Arbeitsleben. Mir wurde ein Stundenlohn mitgeteilt, den ich dankbar zu akzeptieren hatte. Jetzt muss ich zum ersten Mal richtig für mich selbst einstehen und ich muss zugeben, das ist tatsächlich gar nicht so leicht. Den schmalen Grat zwischen Wertschätzung und Unverschämtheit zu finden, ist eine Herausforderung. Ich möchte bekommen, was mir zusteht (was nicht nur das Gehalt betrifft), möchte aber nicht dreist sein. Das Ganze fühlt sich für mich lebensentscheidend an, als würde ich mit dieser ersten echten Verhandlung die Weichen für mein komplettes weiteres Berufsleben stellen. Nun, wir werden sehen, wie ich mich schlage und ob ich mich durchsetzen kann. Drückt mir die Daumen!

Die heutige Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise muss ich glücklicherweise nicht aushandeln, sondern kann sie einfach beantworten und damit in die neue Woche sowie in den neuen Monat starten.

Stört es dich, wenn ein Buch eine_n unsympathische_n Protagonist_in hat?

Das kommt darauf an, ob die Geschichte abhängig von meiner Sympathie für den_die Protagonst_in ist. Lese ich zum Beispiel einen genretypischen Young Adult – Roman, wird es höchstwahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ich die Lektüre nur genießen kann, wenn ich die Hauptfigur mag oder zumindest aushalten kann, weil ihre Wahrnehmung alle Ereignisse bestimmt. In der Jugendliteratur ist es mir bereits oft passiert, dass ich die Hauptfigur nicht ausstehen konnte und das Buch deshalb doof fand.

Es gibt hingegen auch viele Werke, für deren Wirkung Sympathie für den Protagonisten oder die Protagonistin nicht entscheidend ist. Persönlich bevorzuge ich solche Bücher, weil ich es viel spannender finde, wenn die Geschichte auch ohne positives emotionales Investment in die Hauptfigur funktioniert. Ich halte das für die größere schriftstellerische Kunst, denn eine Geschichte so zu schreiben, dass sie für sich selbst steht und mich unabhängig von Protagonist_in erreicht und mitreißt, ist meiner Ansicht nach deutlich schwieriger. Ein perfektes Beispiel ist „Tampa“ von Alissa Nutting. Die Protagonistin dieses Buches ist eine Lehrerin, die gezielt ihre minderjährigen männlichen Schüler verführt. Ergo kann man sie nicht mögen, man kann sie nicht sympathisch finden und dennoch faszinierte mich ihre Geschichte enorm.

Am allermeisten liebe ich allerdings Bücher, die mit Sympathie spielen, die mich dazu bringen, Sympathie für fragwürdige Charaktere zu entwickeln und meine Grenzen auszuloten. Wenn ich mich fragen muss, warum ich diese oder jene Figur mag und ob meine Gefühle moralisch überhaupt vertretbar sind, finde ich das wahnsinnig aufregend, weil ich dadurch viel über mich selbst lernen kann. „Der goldene Handschuh“ von Heinz Strunk ist so ein Fall. Seine Darstellung des realen Frauenmörders Fritz Honka ist dermaßen einfühlsam, dass ich beobachten konnte, wie ich Stück für Stück immer mehr Sympathie für ihn aufbaute, obwohl ich das eigentlich gar nicht wollte. Witzigerweise geht morgen meine Rezension von „Psycho Killer“ von Anonymus online, in der ich ebenfalls ausführlich über dieses Thema spreche. Dieser Thriller spielt auch mit dem Konzept von Sympathie und hat mir deshalb sehr gut gefallen.

Zusammengefasst stört es mich also nur, dass ich eine Hauptfigur nicht leiden kann, wenn die Wirkung der Geschichte von der Sympathie für diese Figur abhängt. Ansonsten bin ich da sehr offen und lasse mich gern auf Experimente ein.

Wie wichtig ist euch Sympathie für die Hauptfigur einer Geschichte?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen erfolgreichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Rechtsextremismus auf der Frankfurter Buchmesse?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ist euch aufgefallen, dass meine Sidebar letzte Woche zwischenzeitlich völlig anders aussah, als ihr es gewohnt seid? Ja, WordPress hat mal wieder ein Update gelauncht, das dazu führte, dass alle Widgets, die ich für meine Sidebar definiert hatte, plötzlich verschwunden waren und eine Standardauswahl ausgegeben wurde. Als ich das entdeckt habe und es fixen wollte, stellte sich heraus, dass sie den Widget-Editor im Backend komplett überarbeitet haben. Unglücklicherweise ist der neue Editor nicht mit meinem Theme kompatibel. Überhaupt musste ich bestürzt feststellen, dass es mein Theme eigentlich nicht mehr gibt. Ja, ihr seht hier ein Geister-Theme. Das erklärt so einige der Schwierigkeiten, die sich dieses Jahr bemerkbar machten. Das Widget-Problem konnte ich über den Live-Editor lösen, aber jetzt ist endgültig Schluss. So geht es nicht mehr weiter. Ich bin nicht bereit, ein neues Theme festzulegen und das gesamte Design des aktuellen wortmagieblogs anzupassen, obwohl ich weiß, dass meine Tage hier gezählt sind.

Stattdessen werde ich in den nächsten Wochen mit Hochdruck daran arbeiten, den neuen wortmagieblog zu launchen und das Fremdhosting damit endlich hinter mir zu lassen. Er wird dann noch nicht vollständig sein und ich werde im Hintergrund weiter Seiten, Beiträge und alles andere überarbeiten müssen, doch ich werde eine Version veröffentlichen, die zumindest so weit passabel und öffentlichkeitsfähig ist, dass ihr euch darauf zurechtfindet. Deshalb werde ich das Schreiben von Rezensionen bis zum Launch ruhen lassen. Ich schaffe nicht beides, also muss ich mich entscheiden. Das neuste WP-Update und die Erkenntnis, dass mein aktuelles Theme nicht mehr unterstützt wird, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Diese und nächste Woche geht jeweils noch eine vorbereitete Rezension online, aber danach nehme ich vorerst nur noch an der Montagsfrage teil. Ich hoffe, dass ich auf diese Weise noch dieses Jahr umziehen kann. Der Großteil der wichtigsten Inhalte steht bereits, also sieht es eigentlich nicht so schlecht aus. Drückt mir die Daumen!

Nach dieser folgenreichen Ankündigung und bevor ich mich nun der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise widme, noch ein kurzes Update zu meiner Hautproblematik: Ich werde mir eine zweite Meinung einholen. Meine bisherige Hautärztin ist offenbar der Ansicht, dass wir nicht herausfinden können oder müssen, was den Ausschlag und Juckreiz an meinem Handgelenk auslöst. Sie hat mir ein frei verkäufliches Allergiemittel verschrieben und einen Kontrolltermin im Januar gegeben. Damit gebe ich mich nicht zufrieden. Es ist schockierend, wie gleichgültig ihr meine Situation ist. Also suche ich mir jemanden, der oder die wirklich bereit ist, mir zu helfen.

So, nun aber. Auf zu meiner heutigen Antwort!

Sollten Verlage oder Autor_innen von Buchmessen ausgeschlossen werden können?

Tja, mit dieser Frage versaut mir Antonia also den Montagmorgen. 😉 Nicht mit der Frage an sich, die ist völlig in Ordnung und notwendig, sondern mit der Hintergrundthematik. Offenbar habe ich letzte Woche tatsächlich unter einem Stein gelebt – einem Stein namens „Arbeit“ – und habe nicht mitbekommen, dass eine Diskussion über Meinungsfreiheit auf der Frankfurter Buchmesse entbrannt ist. Es könnte auch daran liegen, dass mich die Buchmessen eher wenig interessieren. Wie dem auch sei, ich habe den Streit nicht wahrgenommen, habe mich nun mit der Faktenlage befasst und wie es nicht anders zu erwarten war, regt mich das Thema fürchterlich auf.

Ich habe es so satt, dass sich Veranstalter_innen hinter der Meinungsfreiheit verstecken, um sich nicht positionieren zu müssen. Wenn ein_e Autor_in sich aus Angst um sein_ihr Leben nicht traut, die Frankfurter Buchmesse zu besuchen, macht die Frankfurter Buchmesse ganz offensichtlich etwas falsch. Ich verstehe nicht, was es da zu diskutieren gibt. Es steht mir wirklich bis hier. Stellt euch eine entsprechende Handbewegung vor.

Die Frankfurter Buchmesse bemüht sich seit Jahren, die Diversität und Vielfalt der literarischen Welt abzubilden. Gesellschaftspolitische Themen und Konflikte spielen dabei eine entscheidende Rolle, das zeigt die Auswahl der Gastländer, die Auswahl der Speaker_innen, die Auswahl der Keynotes. Und trotzdem bietet sie einem Verlag Raum, der diese angestrebte Diversität und Vielfalt unbestreitbar offen ablehnt? Da platzt mir wirklich die Hutschnur. Wie ist das bitte vereinbar? Ich sage es euch: Gar nicht. Es besteht überhaupt kein Grund, einem solchen Verlag zu erlauben, dort einen Stand zu betreiben. Im Gegenteil, meiner Meinung nach bestehen gute Gründe, es eben nicht zu tun. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man die eigenen Ansichten bei jeder sich bietenden Gelegenheit verbreiten darf. Du kannst gern meinen, was du willst, aber wenn die Ausübung deiner Meinung dazu führt, dass sich eine andere Person unsicher und bedroht fühlt, ist diese Ausübung nicht durch das Grundrecht geschützt, weil jeder Mensch das Recht hat, sich sicher zu fühlen und dieses Recht höher priorisiert wird als das Recht auf Meinungsfreiheit. Dass eine Autorin fürchten muss, auf der Frankfurter Buchmesse beleidigt, bedroht und angegriffen zu werden, ist ein Armutszeugnis für die gesamte Veranstaltung.

Die Veranstalter_innen der Frankfurter Buchmesse haben auf der Frankfurter Buchmesse das Hausrecht. Sie müssen nicht Hinz und Kunz erlauben, dort aufzuschlagen. Ich nehme an, wird am Eingang festgestellt, dass eine Person Waffen mitführt, darf sie das Gelände ja auch nicht betreten. Sie hätten diesen Verlag also durchaus ausschließen können, ohne irgendeine Rechtsgrundlage zu verletzen. Dass sie es nicht getan haben, zeigt mir, dass ihre Prioritäten krumm ausgelegt sind. Es ist ihnen wichtiger, unpolitisch zu erscheinen, als eine Autorin zu schützen. Ich gratuliere. Das ist so ein Unsinn, ich könnte schreien. Niemand ist unpolitisch. Weder die Olympischen Spiele noch der Literaturnobelpreis und auch die Frankfurter Buchmesse ist es nicht. Das ist einfach nicht möglich, weil wir in einer politischen Welt leben. Ich kann nicht nachvollziehen, dass Veranstalter_innen immer wieder versuchen, die Illusion von Neutralität aufrechtzuerhalten. Ich finde es sogar gefährlich.

Abgesehen davon, dass sich besagte Autorin bedroht fühlte, muss man sich fragen, welche weiteren Folgen die Anwesenheit des Verlages haben könnte. An den Publikumstagen kann jede_r die Buchmesse besuchen. Unter den Besucher_innen sind sicher auch junge Menschen, deren Meinungen und Ansichten noch nicht gefestigt sind. Es ist hinreichend belegt, dass besonders junge Geister anfällig für menschenfeindliches, rechtsextremes Gedankengut sind. Demnach riskiert die Frankfurter Buchmesse sehenden Auges, dass sich dieser braune Dreck weiter verbreitet und unterstützt indirekt Radikalisierung. Auch unter den Besucher_innen gibt es garantiert Menschen, denen die Mitarbeiter_innen so eines Verlages gefährlich werden können.

Es geht also nicht um einen Einzelfall oder individuelle Empfindsamkeit. Es geht darum, dass dieser Verlag grundlegend für Werte steht, die nicht mit Demokratie und Humanität vereinbar sind und allem widersprechen, was sich die Frankfurter Buchmesse sonst öffentlichkeitswirksam auf die Fahnen schreibt. Sie hätten eine Grenze ziehen müssen. Sie hätten den Verlag ausschließen müssen, statt das Opfer zu zwingen, Konsequenzen zu ziehen.

Sammy Amara von der Band Broilers hat es mal sehr schön ausgedrückt. Er sagte, wir können darüber diskutieren, ob Ananas auf eine Pizza gehört oder nicht. Wir können darüber streiten und trotzdem Freunde bleiben. Aber sobald es um Rechtsextremismus, Faschismus, Antisemitismus oder Fremdenfeindlichkeit geht, können wir nicht diskutieren und keine Freunde sein. Es gibt da nichts zu diskutieren. Diese Ansichten sind abstoßend und ich bin zutiefst enttäuscht, dass die Frankfurter Buchmesse nicht entsprechend gehandelt hat. Ein Grund mehr, dort niemals hinzufahren.

Wie seht ihr den Fall der Frankfurter Buchmesse?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen munteren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Ghostwriting?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Der Allergietest ist durch. Ich sag euch, das war wirklich kein Spaß. Die ganze Zeit etwas auf dem Rücken kleben zu haben, ist super unangenehm. Als die Allergene am Dienstag entfernt wurden, wurden sie mit Klebeband und großen Kompressen ersetzt, um die Stellen zu schützen – falls eine verspätete Reaktion auftritt. Das hat so furchtbar gejuckt, ich hatte einige Momente, in denen ich mir am liebsten alles runtergerissen hätte. Am Donnerstag dann das Ergebnis: Nichts. Ich habe auf keinen einzigen Stoff reagiert. Dafür aber ziemlich auf das blöde Klebeband. Damit ist das Rätsel natürlich nicht gelöst. Irgendetwas muss Ausschlag und Juckreiz an meinem Handgelenk ja auslösen und medizinisches Klebeband ist es nicht. Also werde ich diesen Donnerstag wieder in die Hautarztpraxis dackeln, um mit der Ärztin zu besprechen, wie es weitergeht. Hoffentlich wiederholen wir den Allergietest nicht mit anderen Substanzen. Ich kann da schließlich nicht ständig dreimal die Woche vorbeifahren und ich will auch nicht noch mal mehrere Tage nur sehr vorsichtig duschen können. Aber vielleicht hat sie ja eine andere Idee. Ich werde weiter berichten.

Bevor ich dem Geheimnis meiner Hautprobleme weiter auf den Grund gehe, starte ich die neue Woche aber wie immer mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Was ist eure Meinung über Bücher, die von einem_einer Ghostwriter_in geschrieben wurden?

Ich habe ein wenig geschmunzelt, als ich Antonias Antwort gelesen habe. Ich verstehe total, dass sie als aufstrebende Autorin das Bedürfnis hat, ihre Zunft zu schützen und sich deshalb wünscht, Ghostwriting würde kommuniziert werden, aber ein wenig naiv erscheint mir das schon. Ghostwriting wird praktiziert, damit eben nicht kommuniziert werden muss, dass eine Person nicht fähig war, ihre Geschichte selbst zu schreiben, aus welchen Gründen auch immer. Ghostwriting-Verträge erlauben eben genau das. Ghostwriter_innen verzichten bewusst darauf, auf dem Cover oder in den Credits genannt zu werden. Natürlich finde auch ich, dass Personen, die auf den Schreibprozess ihres Buches angesprochen werden, nicht lügen sollten, wenn sie ein Ghostwriting genutzt haben, aber wenn niemand fragt, finde ich nicht, dass man das proaktiv öffentlich machen muss.

Beim Ghostwriting geht es um das Aufrechterhalten einer Illusion, nämlich der, dass die Person, die auf dem Cover steht, das Buch tatsächlich selbst und allein geschrieben hat. Das erscheint mir besonders bei „Auto“biografien schon wichtig, weil die Erzählung eines Lebens dann sehr viel authentischer wirkt. „Born to Run“ von Bruce Springsteen wäre wahrscheinlich nicht ganz so erfolgreich, würde auf dem Cover ein anderer Name stehen. Will man öffentlich machen, dass jemand ein Buch nicht allein geschrieben hat, greift man zu Co-Autor_innen.

Ich finde beides völlig okay. Ghostwriting empfinde ich nicht als problematisch, weil es die Leseerfahrung des Publikums verschönert. Das ist mir die Illusion wert. Denn wenn ich mir erlaube, darüber nachzudenken, komme ich von ganz allein darauf, dass Bruce Springsteen sich wahrscheinlich nicht selbst hingesetzt und all seine Erinnerungen kohärent in eine spannende Geschichte umgeschrieben hat. Ich sehe das eher als offenes Geheimnis. Und damit kann ich prima leben.

Was haltet ihr von Ghostwriting?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen angenehmen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Anspruchsvoll und unzugänglich?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Habt ihr schon mal einen Allergietest gemacht? Ich habe vor vielen Jahren – ich war noch auf der Oberschule – schon einmal testen lassen, auf welche Stoffe ich reagiere. Damals kam heraus, dass ich Nickel nicht vertrage, aber das ist wahrscheinlich die gewöhnlichste Allergie, die man so haben kann. Diese Woche werde ich mich erneut testen lassen, denn ich habe seit langer Zeit den Verdacht, dass Nickel nicht mein einziges Allergen ist. Ich kämpfe immer wieder mit Ausschlag, Hautveränderungen und dem Juckreiz aus der Hölle. Betroffen ist vor allem mein rechtes Handgelenk. Manchmal wache ich nachts davon auf, dass ich kratze. Hautkrankheiten tragen ein gewisses Stigma, das ich völlig daneben finde, deshalb erzähle ich heute davon.

Vor zwei Wochen habe ich entschieden, dass ich es nach Jahren des Juckens, Kratzens und zahllosen Hautpflegeprodukten, die alle nicht halfen, einfach nicht mehr aushalte. Es nervt. Also werde ich heute, morgen und am Donnerstag zum Hautarzt tingeln und finde so hoffentlich heraus, was eigentlich das Problem ist. Glücklicherweise wusste ich vorher nicht, wie aufwendig diese Art von Allergietest ist, sonst hätte ich wahrscheinlich einen Rückzieher gemacht. Heute werden mir mögliche Allergene auf den Rücken geklebt. Morgen wird dann „abgelesen“, was auch immer das genau heißt. Am Donnerstag wird noch mal „abgelesen“, danach werden die Allergene wieder entfernt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Ergebnisse auch gleich am Donnerstag erhalte oder noch mal wiederkommen muss, wenn die Ärztin sich alles angeschaut hat. Das werde ich heute aber bestimmt erfahren. Persönlich glaube ich ja nicht, dass es „bloß“ eine Allergie ist. Ich vermute, dass ich eine Neigung zu Neurodermitis habe, die von bestimmten Allergenen getriggert wird. Ich berichte nächsten Montag.

Bevor ich mich einer Woche voller Termine stelle, beantworte ich heute aber erst mal wieder die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Muss ein anspruchsvolles Buch schwer zu lesen sein?

Nun, das hängt natürlich erst einmal davon ab, was man unter „anspruchsvoll“ versteht. Wird es für Bücher verwendet, verstehe ich dieses Adjektiv als Beschreibung dafür, dass ich meine grauen Zellen beim Lesen aktiviere, offen und aufmerksam bin und möglicherweise meine Wohlfühlzone verlasse. Anspruchsvolle Literatur, das ist meiner Auffassung nach eine Dehnungsübung für mein Hirn, mit der ich meine Grenzen auslote und vielleicht ein bisschen erweitere. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas damit zu tun, ob das Buch schwer oder leicht zu lesen ist, zumindest nicht, wenn wir dabei vom Schreibstil ausgehen.

Ich habe bereits anspruchsvolle Bücher gelesen, die ich trotzdem als zugänglich geschrieben empfand. „Genesis“ von Bernard Beckett beschäftigt sich zum Beispiel mit äußerst abstrakten philosophischen Ideen, richtet sich aber eher an ein heranwachsendes Publikum. Dadurch liest es sich einfach, obwohl die Thematik ziemlich anspruchsvoll ist. „Moby-Dick“ ist inhaltlich ein anspruchsvoller Klassiker, doch zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass Herman Melville durchaus eine gewisse Kurzweiligkeit entstehen ließ, weil er eingängig schrieb. „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath ist hingegen in jeder Hinsicht ein anspruchsvolles Buch, das mir sehr viel abverlangte und sich extrem schwer las. Jedes Buch von Joyce Carol Oates ist anspruchsvoll, aber nicht jedes ist auch vom Schreibstil her eine Herausforderung. Steven Eriksons „Malazan Book of the Fallen“ ist die anspruchsvollste High Fantasy – Reihe, die ich kenne – und doch lesen sich die Bände flüssig.

Ihr seht, anspruchsvoll ist meiner Meinung nach nicht dasselbe wie zugänglich. Demnach müssen anspruchsvolle Bücher nicht unbedingt schwer zu lesen sein. Ich glaube, dabei kommt es auf viele Faktoren an, von Zielgruppe bis Thema, aber wenn es Autor_innen gelingt, ihre anspruchvollen Ideen zugänglich zu verpacken, ist das kein Qualitätsmanko, sondern positiv.

Findet ihr, dass anspruchsvolle Bücher schwer zu lesen sein müssen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen gesunden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Was ist in der Literatur tabu?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Deutschland hat gewählt. Wisst ihr, obwohl der Prozess des Wählens eigentlich ziemlich unspektakulär abläuft, empfinde ich immer noch Ehrfurcht, nachdem ich meine Kreuze gesetzt habe. Es bereitet mir einfach eine Gänsehaut, dass ich das Recht habe, zu wählen, während Millionen anderen Menschen (und besonders Frauen) auf der Welt dieses Recht nicht zugestanden wird. Deshalb kam die Briefwahl für mich auch dieses Jahr trotz Corona überhaupt nicht in Frage. Bin ich in Berlin am Wahlsonntag, ist der Gang ins Wahllokal der erste Tagesordnungspunkt. Das kann natürlich jede_r halten, wie er_sie will, aber um die Demokratie als das großartige System ehren zu können, das ist sie im Prinzip ist, brauche ich dieses Ritual. Ich finde das weder lästig noch unbequem, sondern freue mich regelrecht darauf. Ich übe mein Wahlrecht mit Überzeugung und Leidenschaft aus und das könnte ich nicht gebührend feiern, wenn ich still für mich allein zu Hause die Briefwahlunterlagen ausfüllen würde. Wie empfindet ihr das? Habt ihr – sofern ihr (bereits) wahlberechtigt seid – dieses Jahr die Briefwahl dem Gang ins Wahllokal vorgezogen? Und wenn ja, lag das an Corona oder findet ihr es einfach bequemer?

Über die Wahlergebnisse möchte ich mich heute nicht ausufernd äußern, darüber werden wir in der nächsten Zeit wohl noch mehr als genug hören und lesen. Nur so viel: Ich bin enttäuscht, dass das deutsche Volk die Gelegenheit zum Wandel nicht so offen willkommen heißt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise fällt heute eigentlich krankheitsbedingt aus. Durch meine Sommerpause gibt es aber noch einige Fragen, die ich bisher nicht beantwortet habe. Davon habe ich mir eine herausgesucht:

Tabuthemen in der Literatur?

Antonia hat bei der Formulierung dieser Frage weise auf das Verb verzichtet und gibt uns so den größtmöglichen Spielraum, sie zu interpretieren. Gibt es literarische Tabuthemen? Sollte es literarische Tabuthemen geben? Muss es literarische Tabuthemen vielleicht sogar geben?

Im Prinzip glaube ich, es gibt kein Thema, über das nicht geschrieben werden darf. Egal wie unangenehm, egal wie grenzwertig, egal wie brutal, egal wie strafbar – jedes Thema ist eine Facette unserer Spezies und unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Es ist wichtig, dass wir die gesamte Bandbreite menschlicher Verhaltensweisen und Gefühle reflektieren, um uns selbst besser zu verstehen. Literatur kann dabei helfen. Aber.

Natürlich gibt es ein Aber und noch dazu ein fettes, das auch Antonia bereits ausgeführt hat: Es ist entscheidend, wie über diese Themen geschrieben wird. Niemand würde akzeptieren, dass ein_e Autor_in den Zweiten Weltkrieg glorifizierend beschreibt. Niemand würde ein Buch feiern, das für weibliche Beschneidung argumentiert. Niemand möchte ein Buch lesen, das Gewalt an Kindern verharmlost. Meiner Ansicht nach dürfen nicht Themen tabuisiert werden, sondern bestimmte Herangehensweisen an diese Themen.

Da es sich anbietet, möchte ich hier als Beispiel meine Meinung über Vergewaltigung als literarisches Thema ausführen. Vor Jahren habe ich einen Blogbeitrag des Autors Robert Jackson Bennet gelesen, in dem er darlegt, warum Vergewaltigungen in der Literatur äußerst problematisch sind. Er hat mir die Augen geöffnet. In vielen Geschichten, darunter „A Song of Ice and Fire“ von George R. R. Martin, werden Vergewaltigungsszenen eingesetzt, um entweder Aussagen über das Worldbuilding oder über den_die Täter_in zu treffen bzw. sie zu untermauern. Das ist falsch. Warum ist es falsch? Weil ein komplexes und sensibles Thema wie Vergewaltigung niemals dazu missbraucht werden sollte, den Leser_innen unter die Nase zu reiben, wie grauenhaft diese Welt oder diese Figur ist. Sich auf diese beiden Aspekte zu beschränken, klammert sowohl die gesellschaftlichen Strukturen aus, die eine Vergewaltigung überhaupt möglich machen, als auch die Erlebenswelt des_der Betroffenen. Plant der_die Schriftsteller_in nicht, diese Facetten zu beleuchten, verharmlost er_sie dieses Verbrechen.

Ohne eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Thema ist die Involvierung einer Vergewaltigungsszene in den allermeisten Fällen komplett unnötig und trägt nur dazu bei, Vergewaltigungsmythen zu festigen. Leser_innen verstehen auch ohne die Beschreibung sexualisierter Gewalt, dass eine Welt gesetzlos ist. Sie können auch ohne eine solche Darstellung begreifen, was der_die Täter_in für eine Person ist. Es ist nicht richtig, einen so tiefgreifenden Übergriff, dem dermaßen komplizierte Dynamiken vorausgehen, beiläufig in die Handlung einfließen zu lassen, als wäre unter diesen Umständen einfach zu erwarten, dass sich Menschen (oder auch Nicht-Menschen) so verhalten. Dadurch wird, wie es Bennet sehr treffend formuliert, ein neuer Standard etabliert, der die sogenannte Rape Culture fördert, weil Leser_innen dazu gebracht werden, Vergewaltigung nicht als komplexe Eskalation zu begreifen, sondern als vorhersehbare Entwicklung, die genutzt werden kann, um einen Punkt, der bereits offensichtlich ist, erneut zu unterstreichen.

Das heißt nicht, dass niemand über Vergewaltigungen schreiben darf. Es heißt nur, wer sich entscheidet, eine Vergewaltigung als Teil der Handlung zu intergrieren, sollte mit extrem viel Fingerspitzengefühl vorgehen und sich darüber im Klaren sein, wie facettenreich dieses Thema ist. Es geht um Sensibilität – einerseits für gesellschaftliche Strukturen, andererseits für die Betroffenen. Die Herangehensweise ist entscheidend.

Wie steht ihr zu Tabuthemen in der Literatur?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen optimistischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 
 

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Montagsfrage: Buchige Fanartikel?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe am Samstag an der ersten Pen & Paper – Rollenspielrunde meines Lebens teilgenommen. Ja, da musste ich erst 32 Jahre alt werden, um ein Spiel zu spielen, mit dem die meisten bereits im Teenageralter in Kontakt kommen. Tatsächlich hatte ich schon lange den Wunsch, das Ganze mal auszuprobieren, weil ich zu 200 Prozent überzeugt war, dass es mir großen Spaß machen würde. Ich hatte nur leider niemanden in meinem Bekanntenkreis, der oder die mich in diese spezielle Welt einführen konnte – bisher. Nun hat sich jedoch herausgestellt, dass der Verlobte meiner Freundin E. seit Jahren verrückt nach Pen & Paper ist und eine beachtliche Sammlung verschiedener Spiele besitzt. Er hat sich bereit erklärt, eine Anfängerrunde zu organisieren. Wir haben zu sechst eine Partie Das Schwarze Auge (DSA) gespielt. Es war großartig! Ich lag genau richtig, es ist wirklich das perfekte Spiel für mich. Die nächste Runde spielen wir nächsten Monat und hoffentlich entwickelt sich daraus eine permanente Tradition. 🙂

Ich hoffe, ihr hattet ein ähnlich positives Wochenende und seid nun bereit für den Wochenstart mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Wie steht ihr zu Buch-Merchandise?

Ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass wir diese Frage schon mehrfach hatten. Auf die Gefahr hin, wie eine Schallplatte mit Sprung zu klingen: Ich mache mir nicht viel aus Buch-Merchandise. Im Großen und Ganzen will und brauche ich diese Kinkerlitzchen nicht und finde die meisten davon überflüssig und unverschämt überteuert. Vieles gefällt mir auch einfach nicht. Mein Geschmack ist da offenbar irgendwie speziell. Entdecke ich dann doch mal ein Produkt, das in mir eine Kaufneigung weckt, handelt es sich dabei ausschließlich um Gegenstände, die mehr können als dekorativ einzustauben und von denen ich möglichst lange etwas habe. Die Zauberstab-Replik, die Antonia erwähnt, würde mir nie und nimmer ins Haus kommen, weil ich nicht begreife, was ich damit soll, trotz des unbestreitbar nostalgischen Werts. Ich bevorzuge nützliches Merch. Das heißt, für mich kommen grundsätzlich lediglich Dinge wie Bekleidung, Haushaltsgegenstände und ähnliches in Frage. Aber selbst in diesen Kategorien werde ich selten fündig, weil ich es eben nicht einsehe, eine Menge Geld für Kram auszugeben, den ich eigentlich nicht brauche. Ich kaufe lieber Bücher. 😉

Derzeit besitze ich genau vier Buch-Merch-Artikel. Ich habe ein T-Shirt der „Bourbon Kid“-Reihe von Anonymus und drei „Harry Potter“-Produkte. Das erste ist ein mittlerweile vollgeschriebenes Notizbuch in Lederoptik, auf dessen Cover das Hogwarts-Wappen eingeprägt ist und das mir vor ein paar Jahren von einer Freundin zu Weihnachten geschenkt wurde. Das zweite ist ein Puzzle der Karte des Rumtreibers, das ich mir während des Lockdowns gegönnt habe, weil es ausschließlich in Braun- und Beigetönen gestaltet und damit extrem schwer ist. Es ging mir dabei also gar nicht so sehr darum, dass es aus dem Potter-Universum stammt, sondern darum, dass ich möglichst lange damit beschäftigt bin. Was auch der Fall war. Der dritte und letzte Artikel ist Motiv-Bettwäsche mit der Karte des Rumtreibers, die quasi genau dasselbe wie mein Puzzle zeigt. Die habe ich mir als Belohnung gekauft, als ich das Puzzle fertiggestellt hatte, weil ich nicht zu den Menschen gehöre, die sich ein zusammengesetztes Puzzle an die Wand hängen. Ich habe das fertige Bild direkt wieder auseinandergenommen und die Teile zurück in die Kiste gepackt, denn für mich ist das Ergebnis nicht wichtig. Für mich zählt beim Puzzeln nur der Weg, nicht das Ziel. Da es aber nun mal ein äußerst schwieriges Puzzle ist und ich das Motiv sehr mag, wollte ich mich doch dafür belohnen, dass ich es geschafft habe. Das Puzzle war vergleichsweise teuer, die Bettwäsche hingegen bewegte sich in einem normalen Rahmen.

Das war’s. Mehr besitze ich nicht. Ich möchte an dieser Stelle zum Abschluss allerdings noch kurz einwerfen, dass es sich bei allen Artikeln streng genommen nicht um Buch-Merch handelt, sondern um Film-Merch. Sogar mein „Bourbon Kid“-T-Shirt konnte ich nur kaufen, weil es sich eine winzige französische Produktionsfirma in den Kopf gesetzt hatte, die Reihe zu verfilmen – woraus meines Wissens nie etwas geworden ist. Das ist erstaunlich häufig der Fall, meist wird die Merch-Maschinerie erst durch Verfilmungen richtig in Gang gesetzt. Siehe „Game of Thrones“ oder „Herr der Ringe“. Obwohl beide Mehrteiler bereits als Bücher beeindruckend erfolgreich waren, kann man sich erst seit den Adaptionen mit Fanartikeln ausstatten. Was der heutigen Frage eine interessante Facette verleiht: Braucht es eine Verfilmung eines Buches, damit überhaupt Merchandise produziert wird?

Was haltet ihr von Buch-Merchandise?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fantasievollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 
 

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