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"Am Ende wird einer kommen, den ich auserwählte als meinen Engel, um das Schwert des Lichts in die Heerscharen des Feindes zu tragen. Ihm wird folgen die Legion der Toten, an seiner Seite die Götter und die Hoffnung."

Mit dem sechsten und abschließenden Band der "Götterkriege" steht nun der Höhepunkt der Serie bevor - Havald, der Engel des Todes, und der Nekromantenkaiser stehen sich in der letzten Schlacht gegenüber. Wird sich die Prophezeiung erfüllen?

521 pages, Paperback

First published December 7, 2015

9 people are currently reading
159 people want to read

About the author

Richard Schwartz

55 books298 followers
Richard Schwartz ist das Pseudonym eines deutschen Schriftstellers (* 1958 in Frankfurt am Main), unter dem der Fantasy-Romanzyklus Das Geheimnis von Askir und dessen Fortsetzung Die Götterkriege veröffentlicht werden.

Richard Schwartz hat eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker und ein Studium der Elektrotechnik und Informatik absolviert. Er arbeitete als Tankwart, Postfahrer und Systemprogrammierer und restauriert Autos und Motorräder. Am liebsten widmet er sich jedoch fantastischen Welten, die er in der Nacht zu Papier bringt – mit großem Erfolg: Seine Reihe um »Das Geheimnis von Askir« wurde mehrfach für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Zuletzt erschien die neue Reihe „Die Eisraben-Chroniken“.

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57 (9%)
2 stars
7 (1%)
1 star
4 (<1%)
Displaying 1 - 23 of 23 reviews
Profile Image for Wortmagie.
529 reviews80 followers
April 24, 2018


„Der Wanderer“ ist der letzte Band von „Die Götterkriege“. Es ist der letzte Band einer 12-teiligen Reihe, das Ende einer Reise, die 2006 mit „Das Geheimnis von Askir“ begann. Das Finale erschien 2015. Seitdem war der Autor Richard Schwartz nicht untätig. Erst schloss er 2017 die „Lytar-Chronik“ ab, die er ursprünglich unvollständig unter dem Pseudonym Carl A. deWitt veröffentlichte und die nun neuaufgelegt bei Piper ein Zuhause fand. Sein nächstes Projekt wird im Oktober 2018 erwartet: der erste Band der „Eisraben-Chroniken“, Fluchbrecher, eine Mischung aus Science-Fiction und Fantasy. Ich weiß noch nicht, ob ich dieser neuen Reihe eine Chance geben werde. Nach „Der Wanderer“ wird sicher einige Zeit vergehen, bis ich wieder zu einem seiner Bücher greife. Ich denke, ein wenig Abstand wird uns beiden guttun.

Einst wurde Havald prophezeit, der Engel des Soltar zu sein. Es ist seine Bestimmung, das Schwert des Lichts in die Heerscharen der Feinde zu tragen, die Legion der Toten zu befehligen und den Krieg der Götter zu beenden. Jahrhundertelang weigerte er sich, die Prophezeiung anzunehmen und sein Schicksal zu akzeptieren. Er schuf seine eigene Legende, wurde der Wanderer, der die Hilfegesuche der Schwachen erhörte, Trost spendete und Hoffnung schenkte. Doch nun kann er die Vorhersehung nicht länger verleugnen. Er muss sich dem Nekromantenkaiser entgegenstellen, um all diejenigen zu retten, die er liebt. Er darf nicht zögern. Er darf nicht zweifeln. Havald muss erkennen, wer er ist, denn nur dann hat er eine Chance, Kolaron Malorbian zu besiegen und den tödlich Griff Thalaks um die sieben Königreiche zu brechen. Die Zukunft der Welt ruht auf seinen Schultern.

Die Lektüre von „Der Wanderer“ war ein feierlicher Moment meiner Lesekarriere. Ich muss widerspruchslos anerkennen, wie schwierig es ist, eine Reihe nach 12 Bänden befriedigend abzuschließen und dabei allen inhaltlichen sowie charakterlichen Entwicklungen gerecht zu werden. Persönlich brauchte ich diese 12 Bände, um endlich zu verstehen, worum es in „Die Götterkriege“ tatsächlich geht. „Der Wanderer“ hielt überraschenderweise eine Epiphanie für mich bereit. Es geht nicht um den Krieg der Götter, obwohl dieser der Reihe ihren Namen gibt. Es geht um Havald, um seine persönliche Entwicklung, seinen Konflikt mit sich selbst und seinem Schicksal. In Wahrheit sind „Das Geheimnis von Askir“ und „Die Götterkriege“ nicht nur ein simples Heldenepos, sie sind die Konkretisierung der klassischen maskulinen Heldenreise in drei Akten, wie sie von Joseph Campbell 1949 postuliert und von Victoria Schmidt 2001 verfeinert wurde. Dieser Theorie zufolge durchläuft der Held auf seiner Reise bestimmte Stationen der Erkenntnis und der Veränderung, die ihn darauf vorbereiten, im dritten Akt vor die Wahl gestellt zu werden, zu erwachen oder zu rebellieren, was sich direkt auf den Erfolg seiner Mission auswirkt. „Erwachen“ bedeutet in diesem Kontext, sich seinen Fehlern zu stellen und den Wandel seiner Persönlichkeit zu akzeptieren, wodurch er letztendlich siegreich sein wird. Alles wird leicht, sobald der Held zu sich selbst findet. Genau diese Phase erleben wir in „Der Wanderer“: Havald nimmt sein Schicksal an, erkennt, wer er ist und ist deshalb endlich bereit, den Nekromantenkaiser herauszufordern. Durch die Verschiebung meines Blickwinkels ergeben viele Hindernisse, die ich während der Lektüre des zweiten Zyklus überwinden musste, rückblickend einen Sinn. Das heißt nicht, dass ich Richard Schwartz meine weitreichende Enttäuschung gänzlich verzeihe, weil „Die Götterkriege“ meiner Ansicht nach trotz dessen unnötig kompliziert und umständlich sind und er sich wesentlich stärker auf Havald hätte konzentrieren müssen, statt sich von ziellosen Nebenhandlungssträngen ablenken zu lassen, aber jetzt begreife ich zumindest, was all das Trara sollte, das „Der Wanderer“ in einer actiongeladenen Handlung kumuliert. Ich fand das Finale daher angemessen, wenn auch nicht völlig überzeugend. Einige inhaltliche Details fallen unter den Tisch, andere werden zu fix abgehakt, doch insgesamt schien es mir der emotional mitreißendste Band des Zyklus zu sein. Die Legende des Wanderers ist wunderschön, die Loyalität der Legion der Toten verursachte mir eine Gänsehaut und die philosophische Ebene, die hinterfragt, wie Göttlichkeit definiert ist, verleiht der Geschichte deutlich mehr Tiefgang, als ich erwartet hatte. Außerdem kann und möchte ich nicht leugnen, dass sich ab und zu ein bisschen Wehmut in mein Herz schlich. Mich von Havald und seinen Freunden nach all den Jahren verabschieden zu müssen, war traurig. Allerdings stellte sich ebenfalls ein Gefühl von Erleichterung ein. Wir haben es geschafft.

Zu Ehren des Abschlusses des Zyklus „Die Götterkriege“ habe ich versucht, ein Interview mit Richard Schwartz zu finden, in dem er sich dazu äußert, wie er die Erfahrung, eine 12-teilige Reihe zu beenden, erlebte. Leider konnte ich nichts Brauchbares auftreiben. Stattdessen stolperte ich über Interviews, die Schwartz zu Beginn seiner Karriere gab, mitten im Entstehungsprozess des ersten Zyklus, „Das Geheimnis von Askir“. Es war unheimlich interessant, zu lesen, wie er seine Arbeit damals einschätzte, wie er seine Geschichte und seine Figuren wahrnahm und welche Pläne er für den zweiten Zyklus hatte. Vieles kam völlig anders als gedacht. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist reine Spekulation, aber ich gebe zu, trotz meiner zahlreichen Schwierigkeiten mit „Die Götterkriege“ empfinde ich für „Der Wanderer“ eine Menge Respekt, weshalb ich mit meiner Bewertung großzügig war. Ich kann mir vorstellen, dass Schwartz irgendwann noch einmal in dieses Universum zurückkehrt und ja, ich würde ihm folgen. Ich mag von seiner schriftstellerischen Leistung in diesem Zyklus nicht begeistert gewesen sein, aber ich betrachte seine Figuren noch immer als meine Freunde. Und Freunde verdienen immer eine zweite Chance.
Profile Image for Irifev.
194 reviews5 followers
June 9, 2022
Wenn eine Buchserie als Heldenreise bezeichnet werden kann, ist es wohl diese. Beginnend als alter Mann, der eigentlich nur noch sterben will in der Askir-Saga (mit einem grandiosen Buch, das nur an einem Schauplatz spielt), endet hat sich die Hauptperson in der Götterkriege-Serie doch sehr weiterentwickelt - ohne seine Grundüberzeugungen zu verlieren (in einem ebenfalls sehr guten Buch, das die halbe Welt umfasst).

Zumindest wurde hier eine Fantasywelt geschaffen, die noch genug Platz für weitere Geschichten hat. Und ein Richard Schwartz schafft es trotz kleinerer Schwächen jedes Buch zum Pageturner werden zu lassen.

Profile Image for Steffi.
1 review
April 30, 2022
Eineinhalb Jahre haben mich die 12, bzw. 14 Bände dieses Fantasy-Epos begleitet und nun wo die Geschichte von Havald und seinen Gefährten erzählt ist, will ich diese Reise Review passieren lassen - wobei man dabei niemals allen Charakteren und Geschehnissen gerecht werden kann.
Ein alter Mann, der mit seinem Leben abgeschlossen hat und in einem abgelegen Gasthaus auf sein Ende wartet, wird unerwartet durch eine schöne Sera auf ein Abenteuer geschickt, wie es wohl niemand erwartet hätte. Eine dunkle Macht aus einem Reich namens Thalak bedroht die Südlande und überzieht sie mit Vernichtung und Krieg. Die junge Maestra Leandra ist von der Königin Illians losgeschickt worden, um den Beschützer des Reichs Roderic von Thurgau nach Askir auszusenden. Dieses mystische Land aus Sagen und Legenden soll durch ein Bündnis mit den Südlanden die Rettung vor Thalak sein. Mit der geschichtsträchtigen Begegnung von Havald und Leandra beginnt eine Reise über Mut, Liebe, Freundschaft, Verlust und den Glauben an sich selbst.
Unzählige mir ans Herz gewachsene Charaktere begleiten die Beiden auf diesem Weg. Allen voran die dunkle Elfe Zokora, die einem durch ihre unverkennbare direkte und unverblümte, manchmal auch sehr verschrobene Art des Öfteren sprachlos dasitzen, aber eben auch oft laut lachen ließ. Ihre Entwicklung ist mit die schönste in dieser Reihe. Durch Havald und seine Freunde lernt die Elfe menschliche Liebe kennen und überschreitet unzählige Grenzen ihrer bis dahin geglaubten Welt. Bis zuletzt bleibt sie an Havalds Seite und verliert dabei oft als einzige nie den Glauben an seinen Weg.
Im Gasthaus werden auch weitere Gefährten, die fast alle bis zum Schluss in die Geschichte verwoben sind, vorgestellt. Janos, der Banditenanführer, Sieglinde, eine Wirtstochter, Varosch, ein Adept des Borons und Nataliya, eine Sklavin Kolarons sind alles Figuren, die mal mehr und mal weniger vorkommen, aber nie ganz aus dem Abenteuer Askirs verschwinden.
Im Laufe der Reise werden einige Charaktere vorgestellt und in ein paar Büchern begleiten wir nicht mehr Havald, sondern Desina. Sie ist die erste Eule Askirs und später Kaiserin des Reichs und ist mein Lieblingsheld des Epos. Ihre aufgeweckte, fröhliche und leichte Art hat die Buchreihe neu belebt und brachte mit diesem Band eine unerwartete Wendung in die Geschichte. Umso tragischer und trauriger sehe ich auf ihr Schicksal zurück, da ich Santa, ihren Vertrauten, sehr mochte und gerne eine Zukunft für die beiden gesehen hätte. Dennoch ist sie eine starke und bewundernswerte Frau, die trotz ihrer Verluste ihre Pflicht erfüllt.
Auch Wiesel, ihr Ziehbruder und Dieb bekam sein eigenes Abendteuer und auch er ist mir sehr ans Herz gewachsen. Im letzten Teil der Götterkriege bekam er aber leider keine Aufmerksamkeit. In Askir tritt auch Asela ins Spiel, die wohl die erstaunlichste Entwicklung bekommt. Sie wird durch Balthasar aus der Kontrolle Kolarons befreit und seine Seele und ihre Erinnerungen verschmelzen in Aselas Körper zu etwas Neuem. Ohne die vielleicht mächtigste Meastra wäre der Kampf gegen Thalak wahrscheinlich oft in eine Niederlage geendet.
Die Entwicklung von Havald dem Einzelgänger, der so oft niemanden über seine Pläne informiert und stur heldenhafte Einzelaktionen bringt (was mich wirklich oft in den Wahnsinn getrieben hat), aber zugleich immer betonte, dass er ja nur ein unwichtiger Schweinehirte sei zu einem Mann, der Entscheidungen treffen muss, die den Verlauf der Welt verändern - hat mich aber wirklich beeindruckt. Auch wenn ich über gewisse Phasen, wie das Hin und Her zwischen Leandra und Serafine auf Kriegsfuß mit ihm stand, ist er doch eine Figur, die ich nie mehr vergessen werde.
Mit Leandra warm zu werden hat für mich etwas gedauert, da sie zu Beginn weniger Tiefe besaß. In meinen Augen war sie die hübsche, selbstbewusste Protagonistin, die es eben in so einem Epos braucht. Mit der Zeit durfte man aber immer mehr Seiten einer faszinierenden Königin kennenlernen, die sie ebenfalls unvergesslich und zu einer der tragenden Figuren der Geschichte macht.

Zum Ende der Reihe: Oft hat sich die Geschichte in Nebenstränge verloren, die die Reihen Askir und Götterkriege etwas schwerfällig machten. Dort wurden viele Fragen aufgeworfen, die zuletzt nicht mehr gelöst wurden. Dennoch - bedenkt man den Umfang dieses Epos - kann man durch den letzte Band ein würdiges Ende finden und sich somit von Havald und seinen Freunden verabschieden … und wer weis ihnen vielleicht in ein paar Jahren wieder begegnen und sich ihre Geschichte erneut erzählen lassen.
Profile Image for Horrorbiene .
7 reviews1 follower
January 10, 2016
Wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, das als 14. Teil eine ganze Saga abschließt? Ich bin mir sicher, dass ich dem nicht gerecht werden kann, noch zu frisch sind die Erlebnisse mit diesem Buch. Ich habe die gesamte Reihe (mit einer Zwangspause, weil der Erscheinungstermin dieses Buches verschoben wurde) an einem Stück gelesen und dieses “mitten in der Geschichte” sein, hat mir sehr gefallen. Da es in dieser Geschichte viel zum Miträtseln und Mitfiebern gibt, war dies auch gut, denn so hatte ich viele Details, auch ohne mir Notizen zu machen, noch im Kopf.
Wie ich es “befürchtet” habe, las sich dieses Buch nicht komplett anders, wie die anderen auch. Sprich es wurde erneut etwas enträtselt und entdeckt. Aber es kam auch zu mehreren Schlachten, was letztlich nur logisch war. Dennoch hatten mir diese Schlachten zu wenig Bedeutung für die Gesamthandlung, was eindeutig auf Havalds Entwicklung zurückzuführen ist. Allerdings wird dies auch im Buch angesprochen und begründet. Schade war trotzdem, dass das Finale für die Truppe letztlich irgendwie zu einfach war. Doch ich muss zugeben, dass alles in sich logisch ist. Wie hätte es auch anders sein können, da Havald selbst letztlich zu sich gefunden hat und seine Entwicklung akzeptiert und angenommen hat. Ich hätte es mir nur schwieriger gewünscht, damit ich dann noch mehr Zeit mit den Figuren verbringen könnte – sie sind mir einfach über die Jahre sehr ans Herz gewachsen.
Außerdem fand ich es sehr schade, dass vor vielen Büchern angekündigte Entwicklungen nicht eintrafen und Figuren am Ende gar nicht mehr wichtig wurden. So wurde das eine oder andere angedeutete Rätsel wie z.B. um Mama Maerbellinae nicht zur Gänze aufgeklärt. Leider gab es dennoch kein richtiges Wiedersehen mit dem blutigen Markos und auch Wiesel spielte keine Bedeutung mehr im Finale.
Da ich mir bei letztgenannten noch kein Bild machen konnte, welches Amt er nun wirklich für das Kaiserreich einnimmt, hoffe ich auf einen weiteren “Wiesel”-Band. Schwarz hatte irgendwann einmal angedeutet, er würde vielleicht noch ein paar Bücher um diese Saga herum schreiben wollen. Ich bin gespannt, ob das passiert wird.
Gut gefallen hat mir, dass es einen ausführlich Epilog gab, der in zwei Abschnitten schön zusammenfasste, wie es nach der Schlacht mit der Welt und den Figuren weiter ging.
Alles in allem hat mir dieser finale Band sehr gut gefallen, die angesprochenen Punkte, die mir nicht so ganz zusagten (obwohl sie logisch waren…) haben bei mir dennoch eine leichte Enttäuschung zurückgelassen. Ich hätte mir für das letzte Buch einer Serie, die ich schon über so lange Zeit verfolge, ein vollkommen rundes Ende gewünscht, dem ich die volle Punktzahl geben könnte und das mich am Ende emotional ausgelaugt zurücklässt. Immerhin ein klein wenig traf letzteres zu. Dennoch ist dieses Buch ein würdiger Abschluss für diese tolle Serie, die ich bestimmt irgendwann noch einmal re-readen werde!

Fazit: Mit Der Wanderer geht nun die Geschichte, die mit Das Erste Horn seinen Anfang nahm, zu Ende. Ich durfte mit tollen Charakteren viele Rätsel lösen, allerlei Abenteuer bestehen und letzlich die Kern- und die Südlande zum Kampf gegen Thalak und Kolaron Malorbian führen. Ich hätte es mir am Ende etwas schwieriger – und damit einhergehend eine ausführlichere Geschichte – gewünscht, aber dennoch bin ich mit dem Abschluss dieser Saga zufrieden. Sie gehört zu den wirklich guten im Fantasybereich und ich würde mir wünschen, dass sie auch den Zuspruch und Anerkennung findet, die ihr gebührt.
Profile Image for Shimmering.blue.
167 reviews
December 14, 2024
Was für eine Reise! Ich hoffe, ich kann alles noch richtig einordnen bzw mich erinnern.

Fünf Sterne für einen gelungenen Abschluss, in dem auch das Ende des Nekromantenkaisers bzw. der Kampf gegen ihn nicht allzu schnell beendet war.
Es stellt sich heraus, dass Havald doch ein Gott ist ,(wenn ich es richtig verstanden habe), aber immer noch nicht sein möchte. Das Buch handelt hauptsächlich von der Suche nach dem Schild des Gottes Omagor und dem Kampf gegen die schwarzen Legionen. Der Kampf gegen die Legionen wurde mit Hilfe der Hexe Enke und Aleahannae gewonnen, wobei ich auch da immer noch nicht genau weiß, welche Macht die Hexe genau hat und ob die Hüterin wirklich Leandras Schwester ist.
Leandra entdeckt endlich ihre Drachenform und kämpft ebenfalls mit. Zokora, neben Havald meine Lieblingsfigur, ist immer genau da, wo sie sein soll (oder auch nicht) und ich mag sie einfach. Havald lernt, seine in ihm beheimateten Seelen zu entlassen und im Kampf einzusetzen und am Ende auch, ihnen ihr Leben wiederzugeben. Mir werden diese inneren Gespräche fehlen.
Am Ende werden alle Schicksale der Gefährten von Havald erzählt und ich bin zufrieden damit. Er lebt ein Leben mit Serafine, bis sie stirbt und ein weiteres (deutlich längeres) mit Leandra und seiner Tochter Lyrinn.
Leider fehlten mir in den letzten beiden Bänden Siglinde und Janos. Und auch Wiesel bzw sein Schicksal wird nicht mehr erwähnt. Ich denke, für diese Charaktere hatte Richard Schwartz keine Verwendung mehr, es wurde ja auch langsam etwas unübersichtlich :-) Dafür hatten die beiden Bände einen roten Faden.
Ein paar Fragen sind am Ende noch nicht beantwortet und auch der Autor hält sich ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen. Ich wäre bereit!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Nicole Werth.
2 reviews1 follower
March 13, 2024
Mir hat die ganze Reihe sehr gut gefallen. Aber das Ende macht alles kaputt.

Spoiler Warnung

Havald kann am Ende die Zeitanhalten, dem nekromantenkaiser seine Fähigkeiten nehmen, danach wird dieser einfach erdolcht… einfach nur einfallslos und viel zu schnell erzählt… vom finalen Kampf habe ich Wesentlich mehr erwartet, der war definitiv nicht ansatzweise episch …

Aber es kommt noch schlimmer. Havald wird ein Gott. 5 Jahre nachdem er den Nekormantenkaiser besiegt hat erschafft er sich selbst einen Sterblichen Körper und verbringt sein Leben mit Serafine. Sie stirbt irgendwann, ein paar Jahre später stirbt dann auch Havalds sterblicher Körper. Soweit so gut.
Was dann folgt ist das realitätsfernste, was ich je gelesen habe. Havald begibt sind in den Hammerkopf, dort trifft er auf seine Tochter, die er noch nie gesehen hat und auf Leandra, die er mehrere Jahrzehnte mit der Erziehung der gemeinsamen Tochter alleine gelassen hat. Leandra war ganz offensichtlich havalds zweite Wahl. Aber das juckt keinen. Alle sind einfach happy und dann heiraten Leandra und Havald …

Schlechter hätte man die Reihe kaum zu Ende bringen können. Dieses absolut unrealistische Ende macht die gesamte Reihe kaputt…
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Kristina.
124 reviews2 followers
November 7, 2021
Da ist sie vorbei. Die wohl größte Fantasy Reihe, die ich bis dato gelesen habe.
Ein stimmiges, wenn auch schnelles Ende.
Ich werde Havald und seine Gefährten nie vergessen. Danke für die fantastische Reise nach Askir.
Profile Image for Daydreamer.
237 reviews10 followers
October 16, 2019
Bewertung: 3,5/5 Sterne

Meine Meinung:
Ich hätte vielleicht sogar noch mehr Sterne geben können, aber ich wollte nicht, weil ich derartig unzufrieden mit den letzten zwei Kapiteln bin. Die Auflösung an sich mit dem Konflikt ist eigentlich nicht schlecht. Aber das Ende für die Charaktere war der größte Bullshit ever. Es wirkte irgendwie eilig zusammengeschrieben, ohne, dass es ihnen wirklich gerecht wurde. Ehrlich gesagt, hätte man locker noch ein Buch darüberschreiben können, wie all die Personen versuchen, ihre Länder aufzuräumen. Es gibt noch einige lose Stränge, die auch in den letzten Zwei Kapiteln nicht beantwortet worden sind. Zudem hatte ich öfter das Gefühl, dass der Autor manche Charaktere in einigen Szenen vergessen hat, bis sie dann irgendwann mal wieder, nach zehn Seiten, zu Wort kommen konnten. Die ganzen Spannungen zwischen Havald und Serafine finde ich hier noch unsinniger und sinnloser als im Buch davor und es ist so offensichtlich, dass sie nur als plot device dienen, und nicht mehr.

Zu den ganzen Fragen:


Die Charaktere sind so wie immer, abgesehen davon, dass manche von ihnen, wie oben bereits erwähnt, manchmal ein wenig vergessen werden.
Das Beste fand ich die neue Priesterin in diesem Buch, die ist echt cool! Und die Beschreibung von Thalak war ganz nett, aber man hat da nun nicht wirklich viel von gesehen.

Der Stil war auch gut, bis auf die letzten zwei Kapitel, die so extrem distanziert wirkten. Sollte wahrscheinlich der Effekt von einem distanzierten Erzähler haben, mich hat es einfach nur genervt, weil da einmal so grob über alle hinweggebürstet wurde, damit einem niemand vorwerfen kann, man habe nichts zur Entwicklung danach gesagt! Hrmpf.

Und so erhält das Buch dreieinhalb Sterne. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht und die Charaktere sind so lieb wie immer, aber das Ende hat es mir ziemlich verhauen.
Profile Image for DerKrichi.
9 reviews
March 16, 2023
Nach knapp einem Jahr und fast 7.500 Seiten habe ich es endlich geschafft und habe die Reise von Havald und seinen Kameraden beendet.
Und was für eine Reise das war.

Alles beginnt in einem kleinen Gasthof irgendwo im Nirgendwo, der von einem erbarmungslosen Schneesturm in seinen kalten Klauen gehalten wird.

Dort an seinem Tisch sitzt ein alter Mann, der sich in Ruhe zum Sterben hierher begeben hat.
Doch nach dem eine junge Maestra den Gastraum betritt und sich zu ihm setz, ob er nun wollte oder nicht, beginnt eine Reise, deren Ende wohl ungewisser nicht hätte sein können.

Nachdem Sturheit, der Unwille, sich den Göttern zu beugen, besiegt und ein altes Pflichtgefühl und auch die Liebe ihre Arbeit getan haben, zieht die Gruppe, die ungleicher nicht sein könnte, aus, um ein legendäres Reich zu finden und um Beistand zu bitten.

Auf dem Weg treffen Sie nicht nur immer wieder auf Wundersames und vergessen Geglaubtes, sondern auch auf Feinde, die zu Freunden werden, mächtige Magier oder Wesen, die wie aus einer anderen Welt zu stammen scheinen.

Die Reise vom Gasthof nach Askir in der ersten Reihe und danach weiter in einen Krieg, der aussichtslos scheint, ist mit tollen Charakteren, die sowohl als Pro- als auch Antagonisten auftreten, gefüllt.
Immer wieder kommt es zu großen Schlachten, Kampf Mann gegen Mann, Intrigen, Verrat, aber auch Liebe, Freundschaft und unerwarteten Wendungen.
Die Welt in der wir uns hier bewegen hat alles von Drachen, Magiern, Elfen und Nekromanten über Menschen die zu Göttern werden wollen bis hin zu Menschen die zu Göttern werden.

Rund um hatte ich ein angenehmes Leseerlebnis, wie ich es von Richard Schwartz gewohnt bin.
Die Charaktere wachsen einem ans Herz oder man hasst sie, weil sie dazu da sind, gehasst zu werden.
Ansonsten vergeht die Zeit beim Lesen wie um Flug, es gibt wenige Längen, da immer etwas zutun oder zu entdecken gibt.
Leider gab es den ein oder anderen Abschied, der mir doch sehr kurz und unwürdig vorkam, was doch etwas schade, aber verkraftbar ist.
Profile Image for Steffissource (Steffi) .
373 reviews
April 2, 2025
Ein würdiges Finale

In Götterkriege 7 geht die Geschichte rund um Havald, seine Freunde, den Krieg der Götter und all den kleinen und großen Dinge, die zu der Reihe gehören, zu Ende. Ich habe mir das Ende etwas anders vorgestellt, aber so wie es geschrieben ist, ist es fantastisch. Denn auch in diesem Teil geht die mitreißende Geschichte weiter, Gefühle, Magie, Abenteuer, Wendungen in der Story und mehr schaffen es weiterhin, den Leser zu fesseln. Ich habe die ganze Reihe geliebt und verschlungen - und so auch diesen letzten Teil. All die Charaktere, die man inzwischen so gut kennt, auf ihrem weiteren Weg und zu ihren letzten Schlachten zu begleiten, hat unglaublich viel Spaß gemacht. Irgendwie möchte man sie gar nicht loslassen. Sie und die Geschichte haben mich fasziniert und staunend zurück gelassen, sodass man „Götterkriege“ nicht so schnell vergisst. Speziell dieser letzte Band bündelt nochmal alles, was sich während der Reihe aufbaut und führt es zu einem (gelungenen) Ende. Und das in dem gewohnt fesselnden und leicht zu lesenden Schreibstil von Richard Schwartz.
Eine klare Empfehlung meinerseits für die Reihe und - für alle, die diese bis hierher verfolgt haben - für diesen letzten Teil.
Profile Image for Jens Walter.
82 reviews2 followers
January 13, 2022
So. Nun ist also nach 14 Bänden, aufgeteilt in zwei Serien, alles vorbei. Ein Buch, dass ich irgendwo mal so mitgenommen hatte, das lange ungelesen bei mir im Regal stand und das ich dann eher aus der Not heraus angefangen hatte, startete einen Marathon durch diese Geschichte, wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt hatte.

Die Bücher - denn dies ist letztlich eine Bewertung der beiden Sagen "Das Geheimnis von Askir" und "Die Götterkriege" - sind wirklich kurzweilig und fesselnd. Bestimmt gab es immer mal wieder ein paar kleine Hänger, aber im Großen und Ganzen war ich immer interessiert, wie es weiter geht.

Ich weiß, es sind am Ende trotzdem noch ein paar Fragen offen, aber so ist nun mal das Leben. Spätestens seit der "unendlichen Geschichte" sollten wir wissen, dass es unmöglich ist, alle angefangenen Handlungen vollständig zu beenden. Die wichtigsten Punkte und Mysterien werden aber meines Erachtens nach erklärt.

Dass ich trotzdem eine Träne im Augenwinkel habe, liegt natürlich daran, dass - wie eingangs gesagt - jetzt alles vorbei ist. Wie bei einer guten Serie üblich sind mir alle Personen, Orte und Handlungsstränge ans Herz gewachsen und ich bin eigentlich noch nicht bereit, das alles jetzt einfach loszulassen. Es könnte also durchaus passieren, dass ich eines Tages die Bücher erneut zur Hand nehmen werde.
Profile Image for Emorg Aly.
34 reviews
April 5, 2023
Hab vor 8 Jahren das erste Bücher Reihe in einem Tauschregal gefunden. Es war in einem erbärmlichen Zustand und wurde eigentlich von mir aus dem Regal genommen um es zu entsorgen.

Doch eine Vollsperrung und damit viel Zeit; brachten mich dazu dem kaputte Buch, eine Change zu geben. Als sie Vollsperrung nach über 6 Stunden aufgehoben wurde, hat ich das Ende, diese Exemplares, erreicht. Seite 271,5 🤣

Aus diesem Zufall entstand eine, fast zwei Jahre andauernde, Freude. Immer wenn ich den nächsten Band fand wurde dieser in kürzester Zeit verschlungen. Gekauft habe ich jedoch absichtlich kein einzige der insgesamt 15 Bücher.
Profile Image for Jenthe.
21 reviews
February 2, 2020
Wahnsinn, was für ein Ritt! Nun ist es also vorbei und wir müssen uns von liebgewonnenen Charakteren verabschieden. Schade. Ich hätte mir durchaus noch weitere Bände oder vielleicht ein (auch zeitversetztes) Spin-Off vorstellen können. Das Ende hat mich nicht zur Gänze überzeugt, zu sehr hat der Autor auf wenig Raum versucht, den wichtigsten Hauptfiguren ein glückliches Ende herbeizubeschwören. Doch der Weg dahin war, wie die vorangegangenen Bände, absolut fesselnd.
Profile Image for Anneke Hugenberg.
19 reviews3 followers
August 14, 2021
Einfach ein Hammer Ende dieser tollen Saga

Ich habe die letzre halbe stunde nur noxh geweint weil ich nach all diesen Büchern jetzt am ende bin und die charaktere mir uber due 14 Monate Lesezeit so ans herz gewachsen sind.

Ich hab jetzt Leseliebeskummer und les erstmal nur noch andere genres... 😊🤣😭
Profile Image for Marie.
237 reviews55 followers
December 13, 2024
Ein wirklich gelungener Abschluss einer der besten Buchreihen, die ich je gelesen habe und auch lesen werde!

Lange habe ich auf das letzte Buch der Askir-Saga gewartet, das ja eigentlich schon vor Monaten veröffentlicht werden sollte. Gleich am Erscheinungstag habe ich es gekauft und auch gleich in einem Zug durchgelesen - und es hat sich gelohnt!
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger - Die Macht der Alten - gehört Der Wanderer eindeutig zu einem von Schwartz's stärkere Bänden; auch wenn ich gewollt hätte, hätte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

Ich möchte für alle, die es noch nicht gelesen haben, nichts vorwegnehmen, weswegen ich zum Inhalt noch keine lange Erklärung oder Bewertung schreibe, aber ich sage euch eins: lest dieses Buch! Es ist ein spektakulärer Abschluss, auch wenn es, wie manche sagen, viele Wendungen enthält, die man vorhersehen kann. Aber genau diese Dinge sind es, die es teilweise so faszinierend machen. Denn - typisch Schwartz's Stil - es kommt oft doch ganz anders, als man es erwartet hätte.

Noch einmal kurz eine kleine Zusammenfassung: Ein gelungener Abschluss und eindeutig einer der besten Teile der gesamten Saga. Ich finde es total schade, dass es jetzt vorbei ist und hätte Havald gerne weiterhin auf seinen Wegen begleitet. Somit kann ich das Buch nur weiterempfehlen!!
14 reviews
April 10, 2025
It’s like finishing a series and missing the characters at the end.
After 14 Books the perfect ending is hard to write, but I think Schwartz made a good job in showing that it really was a story about the characters, not about the world or war. Leandras development from her naive, arrogant Character to the kind,experienced and brave women she became is amazing.
Generally, even is Havald is the main character, the book story has so many powerful female characters without even trying hard.
I can only recommend this book series to everybody who thinks of reading it…even if sometimes it can almost make you cry :)
Profile Image for Philipp.
48 reviews3 followers
January 15, 2016
Dieses Buch war wunderbar. Ich fand es etwas schade, dass Janos und Sieglinde nur so wenig in diesem Buch vorkamen und Wiesel und Marla sogar gar nicht aufkreuzten. Außerdem würde ich wirklich gerne wissen was das mit den Prophezeiungen sollte und wie sie in Erfüllung gingen weil diese Tempelschülerin *hust*Astarte*hust* ja gesagt hat, dass dies schon passiert sein sollte.
Sonst gibt es keine Probleme und ich hoffe wirklich, dass der letzte Satz irgendeine Bedeutung hat.
7 reviews
December 12, 2015
Ach, Mensch, da wartet man so lange auf ein Buch, wie auf dieses und dann ist es so larifari.

Ich will keine Spoiler vorweg nehmen, deswegen lass ich meine Review kurz und kanckig.

Man könnte das Buch gut und zügig lesen, allerdings gab es für mich keine Überraschungen und das finde ich immer sehr schade, gerade bei dieser Reihe....

Es ist aber im großen und Ganzen ein guter Abschluss.
Profile Image for Philip.
5 reviews2 followers
January 15, 2016
Ein durchweg gelungenes Buch dass dem Stil der Reihe treu bleibt. Doch für mich konnte es die Erwartung an einen würdigen Abschluss dieser phantastischen Reihe nicht ganz gerecht werden. Das Ende wirkt überhastet und gekünstelt, wo noch genug Ideen und Handlungsstränge zu erkennen sind warte ich lieber auf ein weiteres Buch statt mit einem fahlen Nachgeschmack zu verbleiben.
Profile Image for Oliver.
149 reviews2 followers
August 14, 2016
One of the best fantasy cycles I have ever read (The Secret of Askir + The Wars of the Gods, 14 books starting with "Das Erste Horn" - "The First Section"), really up there with Riftwar, Belgariad and Memory, Sorrow & Thorn. Hopefully someday also available or non-German speakers.
Profile Image for Andi.
58 reviews3 followers
October 26, 2016
Wow, was für eine Reise diese Reihe war. Sprachlos hat sie mich zurückgelassen und fast wortlos werde ich sie jedem Fantasy-Fan weiterempfehlen.

Meine Güte habe ich die Charaktere fest ins Herz geschlossen.
28 reviews
May 2, 2022
Ein extrem gelungenes Werk als Ende der Buchreihe.
Auch wenn ich gerne wüsste wie die nicht erzählte Geschichte am Ende des Buches ausgeht oder mit sich bringt freue ich mich immer wieder die Reihe zu lesen.
Displaying 1 - 23 of 23 reviews

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