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Skinned (Cold Awakening, #1)
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** spoiler alert **
Seit dem ich meine Ausbildung begonnen habe fällt es mir immer schwerer mich auf Bücher zu konzentrieren. Ich lese vielleicht wenn es hoch kommt fünf im Jahr was mich persönlich sehr traurig macht. Jetzt in meinem Urlaub habe ich dieses eBook dabei gehabt und ich beginne wieder zu begreifen was ich am lesen immer so faszinierend fand und immer noch finde.
Skinned von Robin Wassermann ist der Beginn einer dystopie wie ich sie gerne habe. Sie regt zum denken an. Wie meistens wird eine Selbstverständlichkeit oder ein Makel unserer eigenen Gesellschaft in den Vordergrund gestellt und vergrößert und erweitert bis es ein Problem darstellt oder langsam zum Problem wird. Hier ist es die Technologie die überhand gewinnt. Alles wofür man keine Menschen braucht wird von Maschinen und Computern gemacht. Doch was wenn die Grenzen zwischen Maschinen und Menschen verwischt wird und man daran zu zweifeln beginnt wann eine Maschine aufhört und wann ein Mensch anfängt?
Lia ist ein erfolgreiche, populäre und ziemlich egoistische junge Frau die leider zur falschen Zeit am falschen Ort war und nach dem tödlichen Autounfall wacht sie im Körper einer Maschine auf. Ihre Erinnerungen, ihr Gehirn wurde in einen maschinellen Körper verpflanzt und es führt dazu, dass sie sich genau diese Fragen stellt...bin ich ich weil ich die gleichen Erinnerungen habe wie der Mensch in diesem Auto oder bin ich nur eine Maschine die sich einbildet so zu sein, weil sie so programmiert wurde? Und was hält die Gesellschaft davon?
Man kann wirklich nicht viel sagen ohne zu viel zu verraten, aber eines kann ich sagen, dass es eine wirklich interessante dystopie ist die mit einer grundsätzlichen, moralisch ethischen Frage beginnt und einen zum denken anregt und eventuell durch die gewählte Perspektive auch dafür sorgt das man eventuell umdenkt.
Der Stil ist leicht und flüssig, man hat nie das Gefühl es kommen Gedankensprünge vor oder etwas ist einfach nicht logisch. Ich habe das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weglegen können und es in mich aufgesogen und genau das erwarte ich von einer dystopie, von einem packendem Buch. Ich weiß für viele ist panem der Genre Vertreter doch ich habe in Skinned und auch in der Trilogie von Ursula poznanski das gefunden, was ich wirklich in dystopien suche. Das hinterfragen von grundsätzlichen ethischen Fragen, von fragen, die wir uns nicht stellen aber vielleicht sollten. Man kommt nicht drum herum sich über diese Dinge Gedanken zu machen. Man muss sich damit auseinandersetzen und sich seine eigene Meinung bilden, egal wie diese Meinung ausfällt. Und ohne groß auf die weiteren zwei Teile einzugehen, genau das machen die Nachfolger eben auch, man wird gezwungen seine Meinung zu reflektieren und zu überdenken und das macht für mich eine dystopie aus. Das man gezwungen ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen bis man seine eigene Meinung felsenfest bildet. Es ist ein Prozess der mit der dystopie weiterläuft und egal wie die eigene Meinung am Ende ausfällt, man hat sie mehrfach durchdacht. Man würde gezwungen sie zu durchdenken und während die Meinung natürlich auch vom Buch beeinflusst wird, so geht man dennoch jeden kleinen Schritt in seinem Kopf durch und ohne es zu wollen hat man Ende des Buches doch eine gefasstere Meinung zu dem Thema als zuvor. Eine Meinung die man begründen und auch verantworten könnte.
Und weil mich dieses Buch eben so beeinflusst hat, so zum nachdenken angeregt hat, kann ich auch nicht anders als ihm fünf von fünf Sternen zu geben. Die Thematik, das Szenario, die Charaktere mit all ihren Macken und Schwächen und Mängeln aber auch mit ihren Stärken machen es einfach.
Skinned von Robin Wassermann ist der Beginn einer dystopie wie ich sie gerne habe. Sie regt zum denken an. Wie meistens wird eine Selbstverständlichkeit oder ein Makel unserer eigenen Gesellschaft in den Vordergrund gestellt und vergrößert und erweitert bis es ein Problem darstellt oder langsam zum Problem wird. Hier ist es die Technologie die überhand gewinnt. Alles wofür man keine Menschen braucht wird von Maschinen und Computern gemacht. Doch was wenn die Grenzen zwischen Maschinen und Menschen verwischt wird und man daran zu zweifeln beginnt wann eine Maschine aufhört und wann ein Mensch anfängt?
Lia ist ein erfolgreiche, populäre und ziemlich egoistische junge Frau die leider zur falschen Zeit am falschen Ort war und nach dem tödlichen Autounfall wacht sie im Körper einer Maschine auf. Ihre Erinnerungen, ihr Gehirn wurde in einen maschinellen Körper verpflanzt und es führt dazu, dass sie sich genau diese Fragen stellt...bin ich ich weil ich die gleichen Erinnerungen habe wie der Mensch in diesem Auto oder bin ich nur eine Maschine die sich einbildet so zu sein, weil sie so programmiert wurde? Und was hält die Gesellschaft davon?
Man kann wirklich nicht viel sagen ohne zu viel zu verraten, aber eines kann ich sagen, dass es eine wirklich interessante dystopie ist die mit einer grundsätzlichen, moralisch ethischen Frage beginnt und einen zum denken anregt und eventuell durch die gewählte Perspektive auch dafür sorgt das man eventuell umdenkt.
Der Stil ist leicht und flüssig, man hat nie das Gefühl es kommen Gedankensprünge vor oder etwas ist einfach nicht logisch. Ich habe das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weglegen können und es in mich aufgesogen und genau das erwarte ich von einer dystopie, von einem packendem Buch. Ich weiß für viele ist panem der Genre Vertreter doch ich habe in Skinned und auch in der Trilogie von Ursula poznanski das gefunden, was ich wirklich in dystopien suche. Das hinterfragen von grundsätzlichen ethischen Fragen, von fragen, die wir uns nicht stellen aber vielleicht sollten. Man kommt nicht drum herum sich über diese Dinge Gedanken zu machen. Man muss sich damit auseinandersetzen und sich seine eigene Meinung bilden, egal wie diese Meinung ausfällt. Und ohne groß auf die weiteren zwei Teile einzugehen, genau das machen die Nachfolger eben auch, man wird gezwungen seine Meinung zu reflektieren und zu überdenken und das macht für mich eine dystopie aus. Das man gezwungen ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen bis man seine eigene Meinung felsenfest bildet. Es ist ein Prozess der mit der dystopie weiterläuft und egal wie die eigene Meinung am Ende ausfällt, man hat sie mehrfach durchdacht. Man würde gezwungen sie zu durchdenken und während die Meinung natürlich auch vom Buch beeinflusst wird, so geht man dennoch jeden kleinen Schritt in seinem Kopf durch und ohne es zu wollen hat man Ende des Buches doch eine gefasstere Meinung zu dem Thema als zuvor. Eine Meinung die man begründen und auch verantworten könnte.
Und weil mich dieses Buch eben so beeinflusst hat, so zum nachdenken angeregt hat, kann ich auch nicht anders als ihm fünf von fünf Sternen zu geben. Die Thematik, das Szenario, die Charaktere mit all ihren Macken und Schwächen und Mängeln aber auch mit ihren Stärken machen es einfach.
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