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Unbeugsam wie die See
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2019: Als Lucy aus einem Albtraum erwacht und sich im Bett eines Kommilitonen wiederfindet, ihre Hände um seinen Hals gelegt, flieht sie unter Schock von der Universität zu ihrer Schwester Jess an die Küste. Doch ihre Schwester ist verschwunden, das alte Haus am Meer steht leer. Während Lucy auf Jess Rückkehr wartet, suchen sie immer wiederkehrende Albträume heim. Sie beginnt zu recherchieren - und trifft auf seltsame Geschichten von Männern, die spurlos im Meer verschwinden und einem Baby, das in einer Höhle gefunden wurde.
1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza werden in Irrland von ihrem Vater getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Schiffsreise bemerken die Mädchen beunruhigende Veränderungen an sich. Sie sind dem Zorn des Meeres und der Willkür der Schiffsbesatzung schutzlos ausgeliefert. Allein die Gemeinschaft mit ihren Mitgefangenen gibt ihnen Halt.
Emilia Hart legt mit "Unbeugsam wie die See" erneut einen höchst mitreißenden und spannenden Roman vor, der wie ihr Debüt "Die Unbändigen" auf mehreren Zeitebenen spielt und neben wahren historischen Begebenheiten auch magische Elemente enthält. Mich konnte sie damit wieder sehr fesseln und begeistern, vor allem auch durch den spektakulären Schauplatz an der rauen Küste Australiens. Die Geschichte an sich war für mich zwar schnell durchschaubar, trotzdem habe ich mit Lucy und Jess, Mary und Eliza mitgefühlt und -gelitten. Emilia Hart gelingt es, ganz reale Themen wie den sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener mit der Magie des Meeres zu verbinden. So entsteht eine einzigartige Story mit permanent hoch gehaltenem Spannungsbogen, die die Leser*innen so schnell nicht mehr loslässt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, insbesondere für gemütliche Lesestunden im Herbst, und ich freue mich auf alle weiteren Romane der Autorin!
Übersetzt von Julia Walther.
1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza werden in Irrland von ihrem Vater getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Schiffsreise bemerken die Mädchen beunruhigende Veränderungen an sich. Sie sind dem Zorn des Meeres und der Willkür der Schiffsbesatzung schutzlos ausgeliefert. Allein die Gemeinschaft mit ihren Mitgefangenen gibt ihnen Halt.
Emilia Hart legt mit "Unbeugsam wie die See" erneut einen höchst mitreißenden und spannenden Roman vor, der wie ihr Debüt "Die Unbändigen" auf mehreren Zeitebenen spielt und neben wahren historischen Begebenheiten auch magische Elemente enthält. Mich konnte sie damit wieder sehr fesseln und begeistern, vor allem auch durch den spektakulären Schauplatz an der rauen Küste Australiens. Die Geschichte an sich war für mich zwar schnell durchschaubar, trotzdem habe ich mit Lucy und Jess, Mary und Eliza mitgefühlt und -gelitten. Emilia Hart gelingt es, ganz reale Themen wie den sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener mit der Magie des Meeres zu verbinden. So entsteht eine einzigartige Story mit permanent hoch gehaltenem Spannungsbogen, die die Leser*innen so schnell nicht mehr loslässt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, insbesondere für gemütliche Lesestunden im Herbst, und ich freue mich auf alle weiteren Romane der Autorin!
Übersetzt von Julia Walther.
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