Katastrophale Erfahrung
Vorab ist zu sagen: Schlechte Bewertungen werden anscheinend von den SP gelöscht, auf Google und ProvenExperts sind unsere Bewertungen nicht mehr sichtbar.
Wir empfehlen die Steuerpreneure nicht. Kommunikation war unzureichend.
Wir hatten nach ca 6 Monaten Zusammenarbeit festgestellt, dass es Probleme mit den Belegen gab. Es fehlten laut Steuerpreneure Belege, die bei uns vorlagen.
Wir baten mehrmals um Termine zur Klärung, damit wir einen für beide Seiten einfachen Prozess festlegen können wie wir in Zukunft die Belegsuche minimieren können.
Diese Kontaktversuche wurden nachweislich abgeblockt.
Die Geschäftsführerin Miriam Hoch war telefonisch monatelang praktisch nicht zu erreichen, per WhatsApp oder E-Mail auch kaum.
Trotz mehrfacher Bitte schriftlich und über Mitarbeiter. Der absolute Horror in Steuersachen.
Wenn Frau Hoch erreichbar war, hat sie Sachen vorgeschoben wie dass ihre Tochter krank sei, oder dass sie alleinerziehende Mutter sei, was zwar nicht schön ist, allerdings unserer Meinung nach mit ihrer Firma nichts zu tun hat und nichts zu tun haben sollte, da das ihr privates Problem ist und nicht unser geschäftliches.
Jedenfalls wurde mit dieser Begründung mehrfach ein Termin zur Klärung des Sachverhalts abgeblockt.
Wir waren die ganze Zeit trotzdem der Meinung das alles ordentlich gebucht wird, weil wir uns auf Steuerpreneure verlassen haben.
Teilweise haben wir außerdem in manchen Monaten 20 Stunden lang Belege gesammelt und manuell in Datev hochgeladen, um da nicht in Verzug zu kommen.
Es kam mehrfach, wenn nicht sogar regelmäßig vor, dass Umsatzsteuervoranmeldungen nicht fristgerecht eingereicht wurden (oder falsch, wie sich nachher noch rausstellen sollte).
Nach knapp 10 Monaten Zusammenarbeit haben wir uns entschlossen zu kündigen und wieder zu unserem alten Steuerberater zurückzugehen.
Diesem hatten wir vorher gekündigt, weil Frau Hoch uns gesagt hat, wir würden unsere Holding nicht richtig nutzen und zu viele Steuern zahlen (Ein riesiger Fehler).
Leider kam dann das bittere Ende doch noch: Anfang 2025 während der Übergabe zum neuen Steuerberater rief mich eine Mitarbeiterin an. Sie habe sich unsere Buchungsunterlagen angeschaut und es wäre fast alles falsch gebucht worden. Umsätze mit 19% wurden teilweise gar nicht oder mit 0% Umsatzsteuer gebucht.
Frau Hoch war als das Thema aufkam aktuell im Urlaub.
Trotz mehrfacher Bitte hat sie sich nicht zurückgemeldet bei uns. Die Mitarbeiter haben sich dafür entschuldigt, und uns mitgeteilt, Frau Hoch werde sich nicht bei uns melden.
Später hat Frau Hoch sich gemeldet mit der Info, es gäbe keine Notwendigkeit persönlich zu sprechen, da ihre Sachbearbeiterin ja mit uns in Kontakt ist.
Ergebnis war dann: ein hoher 5-stelliger Betrag den wir nun an Umsatzsteuer nachzahlen müssen.
Dazu möchte Frau Hoch jetzt von uns noch ca. 26.000 EUR haben, weil der Aufwand und unser Umsatz viel größer war als anfangs gedacht.
Dieser Rechnung haben wir selbstverständlich widersprochen und prüfen aktuell rechtliche Schritte gegen Steuerpreneure.
Der von Steuerpreneure zuvor beanstandete "hohe Arbeitsaufwand" mit uns kam unter anderem dadurch zustande, dass unser Sachbearbeiter alle Buchungen Manuell in den richtigen SKR umgebucht hat (anstatt das einfach einmal in der Buchhaltungssoftware zu ändern). Das hat uns die Sachbearbeiterin telefonisch mitgeteilt.
Ende 2024 erreichte uns außerdem eine E-Mail die per "Du" Ansprache an mich als Geschäftsführer gerichtet war. In dieser stand drin, dass wegen des hohen Aufwands den wir mit der Belegsuche verursachen, zukünftig fehlende Belege als Forderungen gegen Gesellschafter verbucht würden (Das heißt: Diese müssen die Gesellschafter dann privat versteuern).
Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass diese "persönliche Mail" eine Massen-Email war die an mehrere Mandanten Copy-Paste ging.
Daraus erweckte sich uns der Eindruck, dass Dieses Problem wohl bei mindestens mehreren Mandanten war, nicht nur bei uns - und was unseren Eindruck verstärkt hat, dass bei Steuerpreneure die Prozesse nicht gut oder / und die Mitarbeiter nicht gut genug geschult sind.
Ich wünschte wir hätten nicht auf Frau Hochs Empfehlung gehört zu ihr zu wechseln, sondern wären gleich bei unserem alten Steuerberater geblieben.
Ich habe persönlich noch nie so einen schlechten und verantwortungslosen Service von einem Steuerberater erlebt.